St. Barbara Hospital Gladbeck: Das fliegende Krankenzimmer

Die Baumodule schweben über den Altbau in den Neubau ein. Fotos: Braczko
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  • Die Baumodule schweben über den Altbau in den Neubau ein. Fotos: Braczko
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Wo: St. Barbara-Hospital, Barbarastraße 1, Gladbeck auf Karte anzeigen

Die Fundamente für den geplanten Erweiterungsbau im Innenhof des St. Barbara Hospitals in Gladbeck sind fertiggestellt. Nun geht es weiter: Seit Mittwochmorgen (8. November) werden bis Samstag, 11. November, insgesamt 39 Module jeweils einzeln mit Hilfe eines mobilen Krans über den Altbau hinweg schweben und im Innenhof auf die fertigen Fundamente genau platziert und zusammengesetzt.

"Die komplett vorgefertigten sich wiederholenden Module inklusive vorinstallierten Nasszellen ermöglichen eine enorme Verkürzung der Bauzeiten und gewährleisten aufgrund der präzisen Vorfertigung im Werk einen qualitativ hohen Ausbaustandard", erklärt Sprecherin Loreen Przybylski von der ausführenden Gerber Architekten GmbH. "Diese Bauweise bietet gute und zügig umzusetzende Erweiterungsmöglichkeiten um Bettenkapazitäten an Kliniken zu erhöhen." Der Bauherr, die Katholischen Kliniken Emscher-Lippe GmbH (kurz: KKEL), kann bereits Mitte nächsten Jahres die neuen Räumlichkeiten in Betrieb nehmen.

Das St. Barbara Hospital erreicht mit dem Umbau eineErhöhung der Bettenkapazität. Die notwendige Erweiterung realisieren die Architekten aus Dortmund mit einem dreigeschossigen Querriegel in einem der beiden offenen Innenhöfe der bestehenden Klinik. Zugleich wird der Nord- mit dem Südflügel des Bestands verbunden. Dies ermöglicht zukünftig kurze Verbindungswege und eine optimale Erreichbarkeit aller Räumlichkeiten. Die Bettenkapazität lässt sich mit diesem Neubautrakt um insgesamt 76 Plätze erweitern.

Im Erdgeschoss entsteht eine Aufnahmestation mit 16 Betten sowie eine Verteilerstation für prästationäre Patienten, im 1. Obergeschoss werden 30 Betten für die Neurologie sowie eine Wahlleistungsstation eingerichtet, im 2. Geschoss ist die Station für Innere Medizin mit weiteren 30 Betten geplant.

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