70 Jahre 1. Graf-Moltke-Siedlung
Gladbeck: Gemüseanbau war Pflicht in der Siedlung

Bei der Feierstunde im Schloss zeichnete die Siedlergemeinschaft verdiente Mitglieder aus. Am ersten Juniwochenende wird es dann ein Straßenfest für alle Anwohner geben.
  • Bei der Feierstunde im Schloss zeichnete die Siedlergemeinschaft verdiente Mitglieder aus. Am ersten Juniwochenende wird es dann ein Straßenfest für alle Anwohner geben.
  • Foto: Kariger
  • hochgeladen von Oliver Borgwardt

Bei einer Jubiläumsfeier im Schloss Wittringen ließen die Mitglieder die bewegte Geschichte ihrer Siedlung Revue passieren.

Die 1. Graf-Moltke-Siedlung wurde im Februar 1949 gegründet, zwei Monate später begannen bereits die Bauarbeiten. Damit sollte den Familien der Bergleute im kriegsversehrten Ruhrgebiet eine neue Heimat geschaffen werden. Die Regeln für die Siedler waren deutlich: Nach der Schicht standen noch einmal vier Stunden Arbeit in der Siedlung an, und jede Siedlerstelle musste einen Bergmann als Einlieger aufnehmen. Dieser durfte ein Jahr lang mietfrei wohnen, wenn er im Gegenzug 300 Arbeitsstunden ableistete.

Eigeninitiative war auch im heimischen Garten angesagt, wo die Siedler Gemüse anbauen und Kleintiere halten mussten. Das Engagement zahlte sich aus: Bereits 1955 waren aus den Siedlern stolze Eigentümer ihrer Häuser geworden.

Bei der Feierstunde im Schloss zeichnete die Siedlergemeinschaft verdiente Mitglieder aus. Am ersten Juniwochenende wird es dann ein Straßenfest für alle Anwohner geben.

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