"Zufallswahl" findet am 6. November im Fritz-Lange-Haus statt
Im Seniorenbeirat Gladbeck engagieren

Rühren für die "Zufallswahl" des Seniorenbeirates gemeinsam (von links nach rechts) kräftig die Werbetrommel: Ulrich Hauska (Abteilungsleiter "Senioren und Gesundheit" der Stadt Gladbeck), der Vorsitzende des Seniorenbeirates Friedhelm Horbach (Vorsitzender des Seniorenbeirates), Bürgermeister Ulrich Roland, Doris Jost (Stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirates), Wilfried Menke (Vorstandsmitglied des Seniorenbeirates) und Heike Speker, eine gewählte Zufallskandidatin der letzten Wahl.
  • Rühren für die "Zufallswahl" des Seniorenbeirates gemeinsam (von links nach rechts) kräftig die Werbetrommel: Ulrich Hauska (Abteilungsleiter "Senioren und Gesundheit" der Stadt Gladbeck), der Vorsitzende des Seniorenbeirates Friedhelm Horbach (Vorsitzender des Seniorenbeirates), Bürgermeister Ulrich Roland, Doris Jost (Stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirates), Wilfried Menke (Vorstandsmitglied des Seniorenbeirates) und Heike Speker, eine gewählte Zufallskandidatin der letzten Wahl.
  • Foto: Stadt Gladbeck
  • hochgeladen von Uwe Rath

Seit nunmehr 40 Jahren kümmert sich der Seniorenbeirat unter dem Motto „Seniorenbeirat – aber hallo“ um die Belange der Gladbecker Senioreninnen und Senioren. Und das soll auch in der Zukunft so sein.

Was wäre Gladbeck ohne den Seniorenbeirat? Eben jene Instanz, die die Interessenen der Senioren gegenüber Politik und Verwaltung, dabei aber sehr wohl auch mit der städtischen Seniorenberatung zusammenarbeitet. Durch die mit dem Behindertenbeirat, dem Jugendrat und dem Sport für bewegte Bürger geschlossenen Kooperationsvereinbarungen können die Durchführung gemeinsamer Projekte und der Austausch dieser Gremien intensiviert werden. Der Beirat bietet in verschiedenen Arbeitskreisen ein umfangreiches Angebot für Gladbecker Senioren an.

Fünf Zufallskandidaten

Die wichtige Arbeit und die vielen Angebote des Seniorenbeirats konnten in den vergangenen drei Jahren durch fünf gewählte Zufallskandidaten unterstützt und auch erweitert werden. Und die nächste "Zufallswahl" findet am 6. November ab 18 Uhr im Fritz-Lange-Haus statt.

Es ist also keine Überraschung, dass Bürgermeister Ulrich Roland in diesem Jahr wieder dazu aufruft, sich an der Zufallswahl zu beteiligen: „Ich bitte alle Gladbecker Seniorinnen und Senioren, sich aktiv in die Arbeit des Seniorenbeirates einzubringen und so die erfolgreiche Arbeit fortzuführen.“

Die Arbeit des Seniorenbeirates ist seit seiner Gründung 1979 übrigens auch politisch fest verankert: Mit Beschluss des Rates vom 17. Dezember 2009 wurde diese in die Hauptsatzung der Stadt Gladbeck aufgenommen, sodass Vertreter des Beirates in verschiedenen Ausschüssen des Rates der Stadt Gladbeck mit beratender Stimme mitwirken können.

Projekte umgesetzt

Die Mitglieder des Seniorenbeirates bringen sich mit zahlreichen Projekten für ältere Menschen in die Stadtgesellschaft ein: Die im Rahmen von PiA (Partizipation im Alter) entstandenen Angebote, wie der Seniorenbus mit Fahrten zum Rentforter Friedhof, das Seniorenbüro Nord mit dem Klön-Cafe, eine Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Annington (der heutigen Vonovia) über den altengerechten Umbau von Wohnungen und vieles mehr, haben nach wie vor Bestand und werden gut genutzt. Nicht zu vergessen, dass insbesondere durch den besonderen Einsatz des verstorbenen Vorsitzenden Rolf Kauls der Bahnhof Zweckel barrierefrei umgebaut wurde. Zudem ist es Senioren dank des Seniorenbeirates in Kooperation mit der Vestischen seit dem 1. Juni 2016 möglich, ihren Führerschein freiwillig abzugeben und dafür für maximal sechs Monate kostenlos den Öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen. Seit etwa vier Jahren erfolgt ein Austausch zwischen dem Seniorenbeirat und der Seniorenuniversität der Partnerstadt Wodzislaw. Das Reparaturcafe in Rentfort-Nord und die Taschengeldbörse, die in Kooperation mit dem Jugendrat ins Leben gerufen wurde, gehören seit 2017 zu den Projekten des Seniorenbeirates. Das wöchentliche Frühstück für Senioren im Saal des Fritz-Lange-Hauses hat ebenfalls gute Tradition, zeitgleich findet auch die Sprechstunde des Beirates statt. Das Intern@tto, die Seniorenzeitung „Seniohr“ sowie Hilfe bei Veranstaltungen in den Gladbecker Senioreneinrichtungen, unterschiedliche Sportgruppen, wie die Wander- und die Boulegruppe sowie Informationsveranstaltungen runden die Angebote ab.

Chance der Mitarbeit

Für all diese Aufgaben und die Entwicklung beziehungsweise Umsetzung der Ideen werden nun neue Unterstützer gesucht. Die Zufallswahl bietet hierzu eine gute Chance. Hier können auch Senioren im Seniorenbeirat aktiv mitarbeiten, die weder in einem Verband, in einem Verein, noch in einer Gruppe organisiert sind, welcher in der Gladbecker Seniorenarbeit aktiv ist. Es gibt unterschiedliche Bereiche, in denen sich die Mitglieder engagieren und ihre individuellen Fähigkeiten und Kenntnisse bestens einbringen können.

Wer für die Zufallswahl für den Seniorenbeirat kandidieren möchte, muss zum Stichtag 1. November allerdings folgende Kriterien erfüllen:

* Deutscher im Sinne des Grundgesetzes sein (Artikel 116, Abs. 1), die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union besitzen oder über einen gesicherten Aufenthaltsstatus verfügen,
* das 60. Lebensjahr vollendet haben,
* mindestens drei Monate den Hauptwohnsitz in Gladbeck haben und
* nicht nach Paragraph 8 Kommunalwahlgesetz vom Wahlrecht ausgeschlossen sein und
* kein kommunalpolitisches Mandat haben und
* keine Vorstands- bzw. Vorsitzfunktion in einem Verein, Verband oder einer Organisation ausüben, welche/r in der Gladbecker Seniorenarbeit aktiv ist.

Insgesamt werden über die Zufallswahl fünf neue Plätze sowie fünf Stellvertreterplätze im Seniorenbeirat vergeben. Bürgermeister Ulrich Roland wird bei der Wahlveranstaltung die entsprechenden Plätze auslosen.

Tag des Ehrenamtes

Diejenigen, die an einer solchen Aufgabe interessiert sind, können sich über die Arbeit des Seniorenbeirates in der Geschäftsstelle des Beirats im Fritz-Lange-Haus, Friedrichstr. 7, im Rahmen der Sprechstunde und am Samstag, 7. September, ab 10 Uhr, auf dem Rathausplatz beim Tag des Ehrenamtes im Rahmen des Appeltatenfestes informieren.

Bei Interesse an der Teilnahme an der Zufallswahl des Seniorenbeirates können Anmeldungen mit dem entsprechenden Formular schriftlich bei der Geschäftsstelle des Seniorenbeirates bis zum 16. Oktober erfolgen. Telefonische Auskunft erhalten Interessierte auch unter Tel. 02043-992775.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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