Krankenhauszusammenlegungen - Eine heiße Diskussion?

Teufel auch: Gesundheitsreform?NICHT MIT MIR
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Seit wieviel Jahren jagt eine Gesundheitsreform die nächste?

Seit wieviel Ministerwechseln sind die immensen Kosten für´s Gesundheitswesen drastisch... nach unten gegangen?

Seit wann befleissigen sich alle Beteiligten, auf die immens gestiegenen Kosten im Gesundheitswesen erst mal aufmerksam zu machen?

Seit wann weisen alle Beteiligten immer wieder mit drohendem Zeigefinger darauf hin, daß drastisch gespart werden müsse - bei den anderen?

Seit wann sollen Reformen das Übel an der Wurzel packen und eine Radikalwende bringen - aber an welcher Wurzel?

Beiträge steigen, Belastungen der Versicherten gehen dramatisch in die Höhe, Praxisgebühren werden eingeführt - nichts hilft.

Experten warnen seit vielen Jahren vor dem Zusammenbruch des Gesundheitswesens, aber niemand kümmert sich so wirklich darum, keiner der Beteiligten beginnt erst einmal bei sich (als Vorbild) mit dem Sparwillen, um dann mit den anderen gemeinsam nach einer Lösung zu suchen,
KEINER!

Die Ärzte nicht, die Apotheker nicht, die Pharmaindustrie sowieso nicht, Ärtzegewerkschaften schon mal gar nicht, auch die Patienten nicht, auch die Kassen haben trotz starken Schrumpfens und Personalabbaus keine Rezepte, die wirklich greifen.

Noch kann man das Packerl ja tragen. Noch!

Die Gesundheitsproduktionsstätten, genannt Krankenhaus, werden mittlerweile kommerziell und semikommerziell geführt, operativ gesteuert und nach den Bedürfnissen von GUV und KER betrieben. Und trotzdem laufen die Kosten davon.
Trotz der vielen Operationen, die vielleicht gar nicht nötig wären, aber Geräte auslasten und die Betten "vollmachen".
Trotz der mittlerweile zahlreichen "Verträge" mit der Industrie jedweder Couleur, so wie die Krankenkassen mit der Pharmaindustrie! Trotz Personalabbau und Fusion, trotz Pharmaverträgen und immer höheren Patientenbelastungen.

Anstrengungen en masse werden gemacht, die Kosten steigen immer weiter.

Und keiner kennt eine effiziente Lösung, die uns aus dem Schlamassel herausführt.
Haben die eigentlich alle schon mal was von Teamgeist und Teameffizienz gehört????? Egoismus und Lobbyismus vor die Tür gebannt und sich ernsthaft miteinander des Problems angenommen und über Tabus und Eigennutz hinweg der Sache an sich ihre Aufmerksamkeit gewidmet? Mit den Gesundheitsaposteln in der Politik, den Landesfürsten und Staatslenkern -egal auf welchen Ebenen- zusammen wirklich nach Lösungen gesucht, Lösungen, die nicht parteilich sind?Nicht wirklich!

Vor diesem Hintergrund ist es ja nur logisch, daß die Kliniken wieder an der Kostenschraube drehen, um überleben zu können, noch weiter fusionieren und Stellen abbauen, Häuser schliessen, Patienten weitere Wege zumuten.

Mit dem Suchen einer Antwort auf die Frage "Krankenhaus in unmittelbarer Nähe JA/NEIN" kommen wir nicht weiter. Das Spektrum, um das es hier geht, ist ein ganz anderes. Wenn wir es nicht in einer gemeinschaftlichen Transaktion schaffen, das selber kränkelnde Gesundheitswesen auf die Genesungsschiene zu bringen, werden wir uns immer und immer wieder diese und/oder ähnliche Fragen stellen müssen! Jeder von uns und jeder Beteiligte muß sich zunächst an die eigene Nase fassen und fragen (lassen), was er denn wirklich zu tun gewillt ist. Nicht immer nur erst auf die anderen schauen......
Und: Jeder im Staat muß an den Kosten dieses von allen (aus-)genutzten Systems beteiligt werden. JEDER!

Teufel auch: Gesundheitsreform?NICHT MIT MIR
Besser kann man das Thema nicht "umschreiben"!
Autor:

Lothar Dierkes aus Goch

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