Atemberaubende Bilder
Phantastische Tierwesen: Wanderfalken-Pärchen fühlt sich in Hagen wohl

Wanderfalke vor Nachthimmel.
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Der Wanderfalke galt 50 Jahre lang in Hagen quasi als ausgestorben. Erst im Jahr 2007 gelang es dann, hoch oben auf dem Schornstein der Müllverbrennungsanlage in Altenhagen gute Bedingungen für eine Wiederansiedlung zu schaffen. Und das mit Erfolg wie jetzt aktuelle Fotos beweisen. Die Arbeitsgruppe Wetternetz Hagen dokumentiert das Wetter in der Volmestadt seit kurzem mit mehreren Webcams. Im Herbst 2018 kam man zum Glück auch auf die Idee, eine Kamera in 86 Meter Höhe auf dem Schornstein der Müllverbrennungsanlage zu installieren.

Das Wetternetz Hagen ist ein Zusammenschluss von Hagener Wetterexperten um Bastian Riesling und Franz Schaumann, deren Mitglieder zur Sternwarte am Eugen-Richter-Turm gehören. Sie dokumentieren das Wettergeschehen in der Volmestadt an verschiedenen Standorten mit hochauflösenden Webcams.
Alle zehn Minuten wird eine neue Aufnahme ins Netz gestellt, die Kamera auf der Sternwarte löst sogar alle zwei Minuten aus. Unter webcam.wetter-hagen.info wird man mit tollen Fotos über das Wettergeschehen in Hagen informiert. Die Astronomen halten so verschiedene Wetterphänomene wie Regenbögen, Blitze und sogar Polarlichter im Bild fest. Und natürlich das Falkenpärchen in seiner Bruthöhle in 86 Meter Höhe auf dem Schornstein der Müllverbrennungsanlage.

Schwindelfreier Wetter-Experte

Im Herbst vergangenen Jahres kletterte Bastian Rissling auf den Turm und installierte die Kamera und eine Anlage, um die Windstärke in 86 Metern Höhe zu messen. Hocherfreut waren die Wetterexperten, als sie nun im Frühjahr die Fotos von dem brütenden Wanderfalkenpärchen entdeckten. Vier Eier konnten im Gelege ausgemacht werden. Inzwischen sind drei Jungen geschlüpft und die Eltern holen permanent Futter für den Nachwuchs heran. Auf dem ein oder anderen Foto schaut das Elternpaar scheinbar posend in die Kamera. Im Hintergrund die tolle Aussicht bei Tag und bei Nacht über Hagen.
Das ganze Geschehen wird von einer Spiegelreflexkamera beobachtet und in vielen spektakulären Fotos festgehalten. Die Experten garantieren, dass die Vögel nicht gestört werden.

Sponsoren gern gesehen

Das Wetternetz hat viel Geld für die Hard- und Software in die Hand nehmen müssen. Immerhin ist alle neun Monate - nach insgesamt 160.000 Auslösern - eine neue Kamera fällig. Deshalb wäre man nicht undankbar für Sponsoren, die die verschiedenen Projekte unterstützen würden. Wer sich die Fotos auf der Internetseite anschaut, weiß, dass sich eine Investition lohnt.

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