BOB -Bürgerinitiative Ortsumgehung Brünen- trifft Staatssekretär

Mit Interesse übernimmt Staatssekretär Horst Becker die Unterlagen zur Ortsumgehung Brünen
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Der Parlamentarische Staatssekretär für Verkehr Horst Becker aus Düsseldorf war am Montag zum Arbeitsbesuch in Wesel, um die neue Radstation von SPIX e.V. am Bahnhof einzuweihen.
Seinen Besuch nutzten die Vorstandsmitglieder der Bürgerinitiative Ortsumgehung Brünen –BOB- Franz Galikowski, Günter Subbe und Karl-Hermann Hecheltjen, um mit dem neuen Staatssekretär die langjährige Problematik der überfälligen Ortsumgehung Brünen zu erörtern.
Nachdem von der Vorgängerregierung alle eingereichten Unterlagen von BOB unauffindbar abgelegt wurden, zeigte sich der Staatssekretär sehr interessiert, als ihm die BOB-Vertreter die Pläne für eine nördliche Umgehung vorstellten und sie ihm persönlich mit der Bitte um wohlwollende Prüfung übergeben haben. Ob angesichts der desolaten Haushaltslage, deren Konsolidierung in den vergangenen Jahren nicht hinreichend gelungen ist, neue Straßenbauprojekte umsetzbar sind, bleibt natürlich offen. Auch im Koalitionsvertrag zwischen „Rot-Grün“ stehen Straßenbauprojekte unter kritischer Betrachtung.
Jetzt rächt sich, dass für Brünen seit über 60 Jahren kein verkehrspolitisches Konzept erfolgreich umgesetzt wurde und die politisch Verantwortlichen passiv-zaghaft, ideenlos und wenig zukunftsorientiert „’rumgeeiert“ haben.
Auch mit anderen politischen Entscheidungsträgern suchten die BOB-Aktiven das Gespräch: MdL Norbert Meesters, seit kurzem für unsere Region im Landtag, hatte schon vor Monaten die Unterstützung für das Straßenbauprojekt zugesagt und bleibt mit BOB in Kontakt.
Darin unterscheidet er sich wohltuend zu seinem Vorgänger, der sich jeglicher Diskussion um das Sachthema Ortsumgehung Brünen mit BOB-Vertretern versagt hatte.
Auch Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, die im Gespräch mit den BOB-Vertretern noch einmal das hohe Interesse an einem zusätzlichen Autobahnanschluss für Wesel bekräftigte und Fachgespräche mit Landesbetrieb Straßen NRW ankündigte, zeigte sich den Plänen der BOB-Vorstandsmitglieder gegenüber sehr aufgeschlossen.
Während Wesel bisher noch einen Autobahnanschluss an der B 70 anstrebt, der allerdings die Verkehrsbelastung für den Ort Brünen zum Unerträglichen steigert, konnten ihr die BOB-Vertreter die Alternative über den Molkereiweg/Venninghauser Str. argumentativ näher bringen.
Dass die Weseler Bürgermeisterin die wirtschaftlichen Vorteile eines neuen Autobahnanschlusses nachdrücklich verfolgt, ist verständlich; einen geeigneten Korridor für eine süd-östliche Umgehungsstraße um Brünen zu finden, bleibt angesichts der vielen Häuser und Höfe allerdings ein Ding der Unmöglichkeit.
Ob im Hamminkelner Rat und in der Verwaltung das Problembewusstsein für die prekäre Verkehrslage von Brünen hinreichend ausgeprägt ist, darf angesichts vieler negativer Erfahrungen in Zweifel gezogen werden.
Argumente eines Hamminkelner CDU-Politikers bei der Bürgerversammlung zur Westtangente wie: „Jedes Auto im Ort weniger, ist ein Gewinn“, gelten für Brünen schon lange nicht.

Lesen Sie auch dies: http://www.lokalkompass.de/wesel/politik/spix-radstation-und-buergerinitiative-ortsumgehung-bruenen-bob-d14164.html

Autor:

Karl-Hermann Hecheltjen aus Hamminkeln

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