Josef Hovenjürgen (RVR) in Hamminkeln: Fairen Interessenausgleich für den ländlichen Raum ermöglichen

Im Hamminkelner Gewerbegebiet trafen sich mit Josef Hovenjürgen (3.v.r.) die örtlichen CDU-Vertreter (von links) Norbert Neß, Dieter Genterzewsky, Anneliese Große-Holtforth, Wilhelm Kloppert, Roswitha Bannert-Schlabes, Bäckereichef Bastian Bors und Udo Bovenkerk.
  • Im Hamminkelner Gewerbegebiet trafen sich mit Josef Hovenjürgen (3.v.r.) die örtlichen CDU-Vertreter (von links) Norbert Neß, Dieter Genterzewsky, Anneliese Große-Holtforth, Wilhelm Kloppert, Roswitha Bannert-Schlabes, Bäckereichef Bastian Bors und Udo Bovenkerk.
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Eine Schlüsselrolle für die Gebietsentwicklung hat der Regionalverband Ruhr (RVR). Aus diesem Grund haben CDU-Bürgermeisterkandidatin Roswitha Bannert-Schlabes und CDU-Kreistagsmitglied Udo Bovenkerk den Vorsitzenden der RVR-Verbandsversammlung, Josef Hovenjürgen, zu einem Arbeitsbesuch nach Hamminkeln eingeladen.

„Der ländliche Raum braucht Entwicklung“, stellte Hovenjürgen nach dem Gespräch mit den Hamminkelner Politikern fest. Neben Bannert-Schlabes und Bovenkerk waren auch Vizebürgermeisterin Anneliese Große-Holtforth, CDU-Fraktionsvorsitzender Dieter Genterzewsky, der Hamminkelner Ortsvorsitzende Wilhelm Kloppert und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Norbert Neß bei dem Treffen mit dabei. Konkret ging es darum, auszuloten, wie neue, zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen werden können. Im Blick hat die CDU dafür u.a. die Flächen nördlich der Autobahn A 3.

„Die Verbindung zum Ruhrgebiet und die damit einhergehende Anbindung an die Metropolregion ist nah und dicht“, sagte Bannert-Schlabes. Es bedürfe nicht nur der Unterstützung der bereits bestehenden Betriebe, sondern der Ansiedlung neuer Firmen. Und: „Wir müssen die Chance haben, die bestehenden Flächen auch tatsächlich zu nutzen“, sagte sie in Anspielung auf den zurzeit von der rot-grünen Landesregierung vorangetriebenen Landesentwicklungsplan (LEP).

„Der wird wohl vor der Landtagswahl 2017 nicht mehr kommen“, sagte Hovenjürgen, der zugleich stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender im Landtag ist. Der LEP und gegebenenfalls damit verbundene Einschränkungen sei für die hiesige Entwicklung wichtig, noch bedeutender sei der Regionalplan, den der RVR in nächster Zeit auf den Weg bringen werde. Hier stehe demnächst die Beteiligung der politischen Gremien und Gebietskörperschaften an. CDU, SPD und Grüne bildeten beim RVR eine Koalition. Somit bestehe die Chance, gemeinsame Dinge umzusetzen. „Zusammenarbeit tut Not“, lautete denn auch der Appell Hovenjürgens. „Ziel muss sein, einen fairen Interessenausgleich zwischen den Großstädten des Ruhrgebiets und dem ländlichen Raum zu ermöglichen.“ Auch auf Kreisebene müsse konzertiert agiert werden, damit der Kreis Wesel bei Entwicklungsvorhaben möglichst mit einer Stimme spreche.

Hovenjürgen lobte die Lage Hamminkelns direkt an der Autobahn: „Autobahnanschlüsse bieten sich als Standorte für neues Gewerbe an, die Benelux-Nachbarländer machen vor, wie es geht.“ Um neues Gewerbe ansiedeln zu können, müsse auch der Abstandserlass der Landesregierung dringend überarbeitet werden. CDU-Bürgermeisterkandidatin Roswitha Bannert-Schlabes dankte Hovenjürgen für seine Erläuterungen: „Den schnellen Draht zum RVR nach Essen will ich nach der Wahl im September gern zum Wohle unserer Stadt nutzen!“

Autor:

Norbert Neß aus Hamminkeln

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