Klartext beim Generationengipfel

Das CDU-Tandem Philipp Mißfelder und Prof. Dr. Otto Wulff war in Hamminkeln zu Gast. Mit dabei (von links): Heinz Breuer, Tim Rathner, Marie-Luise Fasse MdL, Sabine Weiss MdB und Norbert Neß.
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  • Das CDU-Tandem Philipp Mißfelder und Prof. Dr. Otto Wulff war in Hamminkeln zu Gast. Mit dabei (von links): Heinz Breuer, Tim Rathner, Marie-Luise Fasse MdL, Sabine Weiss MdB und Norbert Neß.
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Aktuelle politische Themen beherrschten den Generationen-Gipfel von CDU-Stadtverband, Senioren-Union (SU) und Junger Union (JU) am Donnerstag im Hamminkelner Bürgerhaus. Die kämpferischen Töne, die besonders der CDU-Senior Prof. Dr. Otto Wulff anschlug, passten so gar nicht zum Namen „Friedenshalle“. In klaren Worten forderte er die Zuhörer auf, bei der Bundestagswahl für den Erfolg der CDU zu streiten: „Mir wird Angst und Bange, wenn ich mir vorstelle, dass wir die Zukunft Deutschlands so Leuten wie Trittin, Gysi oder Frau Roth überlassen müssten.“

Mit Szenenapplaus quittierten dOttoie über einhundert Besucher die Ausführungen des 80-jährigen Bundesvorsitzenden der Senioren-Union. Gemeinsam mit seinem JU-Amtskollegen Philipp Mißfelder (33) tourt er im Duo durch Deutschland. Hamminkeln war auf Initiative des SU-Ehrenvorsitzenden Peter Mellin eine Station der „Jung und Alt“-Tour. Launig moderierte der Hamminkelner SU-Vorsitzende Heinz Breuer den Nachmittag, zu dem neben vielen Senioren auch zahlreiche Mitglieder der CDU und der Jungen Union gekommen waren. Credo des Gipfels: Deutschlands Erfolg sei nur dann weiterhin möglich, wenn die Generationen zusammenhalten. Jung und Alt dürfen – ob bei Rente, Sozialthemen oder Bildung – nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Beide streiften in ihren Ausführungen und der anschließenden Diskussion viele Themen der Innenpolitik: Von den zu hohen Strompreisen (Mißfelder: „Auch die CDU hat Fehler gemacht“) über die Bildungspolitik bis hin zur Steuergerechtigkeit. Klartext von Mißfelder: „Eine einfache Steuerreform auf dem Bierdeckel wird es nicht geben“, sagte er, denn die vielfach gescholtenen Ausnahmetatbestände träfen zum Beispiel den Pendler oder den Schichtarbeiter. „Dafür wird es keinen politischen Konsens geben.“

CDU-Stadtverbandsvorsitzender Norbert Neß hatte die Teilnehmer in einer kurzen Begrüßung eingestimmt, die mit schwungvollen Klängen des Vesalia-Blasorchesters eröffnet worden war. „Wir sollen, dass unser Hamminkeln so stark, so ländlich und so liebenswert bleibt wie heute“, formulierte er als Anspruch an die örtliche CDU-Politik, die sich nicht nur aufgrund der wundersamen Bevölkerungsschrumpfung nach dem Zensus 2011 mit demografischen Veränderungen auseinandersetzen müsse. Zum Zensus-Rückgang sagte er, dass es richtig sei, dass den Ursachen für diese wundersame Schrumpfung auf den Grund gegangen werde, bis hin zur Prüfung einer Klage: „Denn die Auswirkungen sind konkret, zum Beispiel bei den Schlüsselzuweisungen und einer verlässlichen Planung.“

Mit Hamminkelner Getränkespezialitäten bedankte sich Hamminkelns JU-Chef Tim Rathner am Ende für die muntere Diskussion: „Jetzt sind wir für den Bundestagswahlkampf und den Einsatz für unsere Bundestagsabgeordnete Sabine Weiss richtig motiviert!“

Autor:

Norbert Neß aus Hamminkeln

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