Holemans konzentriert Kies- und Sandproduktion im Raum Wesel
Kieswerk Bergerfurth - nach 50 Jahren Betrieb demontiert

Das alte Kieswerk Bergerfurth vor der Demontage (links). Mit Spezialgeräten wurde es Stück für Stück abgebaut (Mitte). Heute stehen nur noch die Fundamente (rechts).
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  • Das alte Kieswerk Bergerfurth vor der Demontage (links). Mit Spezialgeräten wurde es Stück für Stück abgebaut (Mitte). Heute stehen nur noch die Fundamente (rechts).
  • Foto: Zur Verfügung gestellt von: Kressin (Foto links und Mitte) sowie Thomas Derksen (rechts).
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In Bergerfurth waren in der letzten Woche große Geräte im Einsatz: Mit Spezialkränen wurde dort das alte Holemans-Kieswerk Bergerfurth abgebaut. Die Demontage erfolgt in mehreren Schritten.

Bereits im Juni wurden die Aufbauten abgenommen. Danach waren die Aufbereitungsanlage und die großen Silos an der Reihe. Holemans verfolgt konsequent die Strategie, die Kies- und Sandproduktion im Raum Wesel auf das moderne Kieswerk Ellerdonk in Wesel-Bislich zu konzentrieren.

Es geht um höchste Qualität

"Der Hauptgrund, warum wir unser Werk in Bergerfurth schließen, ist unser Anspruch, unseren Kunden höchstqualitative Produkte zu liefern”, erläutert Holemans-Geschäftsführer Michael Hüging-Holemans. "Dieses Qualitätsniveau können wir mit dem Werk Bergerfurth nicht mehr anbieten. Dazu sind die Anlagen zu veraltet.”

Im unweit von Bergerfurth gelegenen Kieswerk Ellerdonk hat Holemans in den letzten Jahren mehrere Millionen in Aufbereitungstechnik und Logistik investiert. Hier produziert Holemans derzeit gut 1,6 Millionen Tonnen pro Jahr. “In Ellerdonk ist die Aufbereitungstechnik auf dem neuesten Stand, auch was die Nachhaltigkeit betrifft”, so Michael Hüging-Holemans. Die derzeit eher mäßigen Perspektiven für neue Auskiesungsprojekte am Niederrhein haben zudem die Entscheidung erleichtert, das Werk in Bergerfurth zu schließen.

Rohkiesgewinnung in Bergerfurth

Die Gewinnung von Rohkies geht in Bergerfurth noch einige Jahre weiter. "Wir planen noch mit einem Volumen von etwa 800.000 Tonnen Rohkies”, so Michael Hüging-Holemans. Dieser Rohkies wird wie bisher auch weiterhin mit einem Saugbagger zu Tage gefördert, zunächst auf einer Rohkieshalte gelagert und schließlich per Lkw ins Kieswerk Ellerdonk zur Aufbereitung gebracht.

Auenähnliches Gebiet

Die Endrekultivierung der Fläche wird erst vorgenommen, wenn die Auskiesung komplett beendet ist. Dann soll hier ein auenähnliches Gebiet entstehen, in dem sich trockene, magere Bereiche und Flachwasserzonen abwechseln. Das Gebiet soll der Natur vorbehalten sein.

Autor:

Lokalkompass Wesel aus Wesel

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