Ein Dank an Alle
528 Feuerwehr-Einsatzkräfte im EN-Kreis zum Schutz vor „Sabine“

Die ersten Ausläufer des Sturms Sabine haben inzwischen auch die Region um Hattingen und Sprockhövel erreicht. In der kommenden Nacht, so der Wetterdienst, werden stärkere Böen in der Zeit ab Mitternacht bis zum frühen Montagmorgen erwartet.

Die Hilfsorganisationen sind vorbereitet. Feuerwehr und THW arbeiten professionell zusammen. 528 ehrenamtliche Helfer stehen allein von der Feuerwehr zurzeit im EN-Kreis in Bereitschaft.

135 ehrenamtliche Hattinger-Feuerwehrkräfte in Bereitschaft
Um 17 Uhr hat die Feuerwehr Hattingen eine technische Einsatzleitung unter der Leitung des Stadtbrandmeisters Tomas Stanke auf der Hauptwache in Betrieb genommen. Damit ging auch die Alarmierung sowie die gesamte Einsatzabarbeitung von der Kreisleitstelle auf die Einsatzzentrale der Feuerwehr Hattingen über. Diese wird durch Mitglieder der Sondereinsatzgruppe Information und Kommunikation unterstützt.

Gleichzeitig sind alle ehrenamtliche Einsatzkräfte zu den einzelnen Gerätehäusern alarmiert worden. Somit befinden sich derzeit 135 ehrenamtliche Einsatzkräfte in direkter Einsatzbereitschaft. Da bei der gemeldeten Flächenlage mit einer grundsätzlich längeren Einsatzdauer zu rechnen ist, wird ein Teil der der Einsatzkräfte zeitnah zur Hauptwache zusammengezogen, um die erwarteten Sturmeinsätze abzuarbeiten.

Damit arbeitet die Feuerwehr Hattingen sämtliche Einsätze eigenständig ab. Die zur Koordinierung erforderliche personelle und materielle Infrastruktur wurde in Dienst genommen. Die restlichen, ehrenamtlichen Einsatzkräfte an den Gerätehäusern werden zunächst nach Hause entsandt, stehen aber für weitergehende Einsatzlagen, wie z.B. Brandeinsätze zur Verfügung.

Ferner sind diese Kräfte auch als Ablösung für die im Einsatz befindlichen Kräfte vorgesehen. Da sich das erwartete Sturmereignis zeitlich nach hinten verschoben hat, sind im Hattinger Stadtgebiet bislang nur zweit wetterbedingte Einsätze angefallen und abgearbeitet worden. "Insgesamt konnten wir unsere vorgeplanten Maßnahmen alle umsetzen und sind weiterhin sehr gut auf die bevorstehende Lage vorbereitet", so das Fazit vom Leiter der Feuerwehr.

89 ehrenamtliche Sprockhöveler-Feuerwehrkräfte in Bereitschaft
Seit 16 Uhr ist im Stadtgebiet von Sprockhövel die Einsatzzentrale mit dem Einsatzführungsdienst (B-Dienst) in der Feuerwache Haßlinghausen hochgefahren und bleibt bis mindestens Montagmorgen besetzt. Gemeldete Einsätze, so Pressesprecher Max Blasius zum STADTSPIEGEL, werden dezentral abgearbeitet.

Insgesamt besetzten ab 16 Uhr 89 ehrenamtliche Einsatzkräfte die sechs Feuerwachen im Stadtgebiet von Sprockhövel. Bis jetzt kam es vereinzelt erst zu Sturmeinsätzen, bis 19:30 Uhr waren es 8 Einsätze.

Da die wetterbedingte Extremlage noch bis Montag andauern soll, wurde zwischenzeitlich die Anzahl der ehrenamtlichen Einsatzkräfte reduziert und es wurde eine Bereitschaft in Schichten eingeteilt. Somit bleibt der Grundschutz im Stadtgebiet für dieses Sturmereignis gewährleistet.

Alle THW-Wachen besetzt
Vom Technischen Hilfswerk, so Pressesprecher Kevin Brune, sind seit 16 Uhr die Wachen der THW-Ortsverbände Hattingen, Schwelm, Witten und Wetter besetzt.
Im Ortsverband Hattingen sind alle Helfer der drei Einsatzgruppen ausrückbereit.
Für den Hattinger Ortsverband gab es bis 20 Uhr noch keine Einsätze.

Der STADTSPIEGEL berichtet weiterhin.

Autor:

Hans-Georg Höffken aus Hattingen

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