Aktuell keine Tatverdächtigen im EN-Kreis beim Kindesmissbrauch-Fall in Bergisch Gladbach

Ganz Deutschland ist seit Wochen entsetzt über die Dimensionen des Kinder-Missbrauchs-Komplexes in Bergisch-Gladbach, deren Ausmaß den Fall aus Lügde noch in den Schatten stellen soll.

Im Oktober war der massenhafte Missbrauch von Kindern durch Mitglieder eines Chat-Netzwerkes aufgedeckt worden. Mit der Festnahme eines Verdächtigen hatten die Ermittlungen den Anfang genommen.

Die Ermittler fanden in seinem Handy Chat-Gruppen mit bis zu 1800 Mitgliedern. Es sei „unbegreiflich“, dass es eine solch große Gruppe gegeben haben soll, sagte LKA-Mann Schneider der „Rheinischen Post“: „Man kann noch gar nicht abschätzen, wie groß der Fall noch werden wird.“ Schneider erklärte zu den Tätern, diese seien „Jäger und Sammler.“ Die Ermittler fänden „selten nur zehn Bilder bei einem, sondern meistens 10.000.“

Zehn Festnahmen
Laut General-Anzeiger ermittelt die extra dafür gebildete Sonderkommission der Polizei Köln mittlerweile bundesweit gegen 31 Beschuldigte, 16 davon aus NRW, 15 aus acht weiteren Bundesländern. Der Polizei liegen auch Hinweise auf weibliche Täter vor. Zudem haben die Ermittler Bezüge ins benachbarte europäische Ausland festgestellt.

Inzwischen gab es in dem Fall, der in Bergisch Gladbach seinen Anfang nahm, zehn Festnahmen. Sieben der Festgenommenen, die ihre Kinder oder Stiefkinder sexuell missbraucht haben sollen, stammen aus NRW, einer aus Hessen und einer aus Rheinland-Pfalz.

Wie die Pressesprecherin der EN-Polizei, Sonja Jasmin Wever dem STADTSPIEGEL auf Nachfrage mitteilte, werden zur Zeit keine Ermittlungen gegen Tatverdächtige aus dem Zuständigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde Schwelm geführt.

Autor:

Hans-Georg Höffken aus Hattingen

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