Ausstellung im Jubiläumsjahr 2020 geplant
Die Geschichte der Sprockhöveler Bergbauzulieferer-Industrie

Raimond Siepmann und Dr. Klaus Walterscheid vom Heimat und Geschichtsverein Sprockhövel e.V. neben  Abteilungsdirektor Arndt Kos vom Sponsor Sparkasse Sprockhövel (v.re.) mit einem Bohrer und einer Handbohrmaschine der Firma Turmag.
  • Raimond Siepmann und Dr. Klaus Walterscheid vom Heimat und Geschichtsverein Sprockhövel e.V. neben Abteilungsdirektor Arndt Kos vom Sponsor Sparkasse Sprockhövel (v.re.) mit einem Bohrer und einer Handbohrmaschine der Firma Turmag.
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Der Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel e.V. plant anlässlich des 50. Stadtjubiläums in Sprockhövel im nächsten Jahr eine Ausstellung über die Bedeutung und Geschichte der Sprockhöveler Bergbauzulieferer-Industrie. Zeitzeugen und Exponate dazu werden gesucht.

„Nicht nur Historiker sind sich sicher, sondern auch die Analyse der gewährten Patente beim Deutschen Patentamt ergaben, dass die Produkte der früheren Sprockhöveler Bergbauzulieferer-Industrie den Namen Sprockhövels in der Welt bekannt machten“, sagte Vereinsvorsitzender Dr. Klaus Walterscheid bei der Vorstellung des geplanten Ausstellungsprojektes.

Aber auch die Wirtschaftskraft dieser damaligen Unternehmen sorgte dafür, dass genügend Arbeitsplätze vorhanden waren und viele Familien daher ein gutes Auskommen hatten. Niedersprockhövel hatte zu dieser Zeit mehr Einpendler als Auspendler, d.h., es kamen mehr Auswärtige nach Niedersprockhövel arbeiten als umgekehrt.

Vom 9. Oktober bis zum 6. November 2020 sollen zahlreiche Exponate mit Unterstützung der örtlichen Sparkasse in deren Ausstellungsraum auf der Hauptstraße darstellen, welche Bedeutung in der Vergangenheit die örtliche Bergbauzulieferer-Industrie hatte.

Der Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel hat bereits lange recherchiert und zahlreiche Erinnerungsstücke zusammengetragen. Er bittet gleichzeitig alle Bürger, durch eigene Beiträge und durch die Zurverfügungstellung von Exponaten diese Ausstellung mitzugestalten. Etwaige Exponate werden gerne entweder als Leihgabe oder auch dauerhaft vom Heimatverein entgegengenommen und somit für nachfolgende Generationen erhalten.

Nicht nur ältere Bürger erinnern sich an Firmennamen wie Düsterloh, Hausherr, Hauhinco, Nüsse und Gräfer, Turmag, Emil und Paul Pleiger, Erbö und von Scheven. Auch weitere Firmen entstanden oder richteten sich damals neu auf den Bergbau ein: Stahlhammerwerk Ferdinand Krüner, Hüser und Weber, Gießerei Hammertal. Aus dem „Lagerbuch der Sprockhövelschen Metall- und Eisenfabrik“ ist zu ersehen, dass bereits 1807 über eine enge Zusammenarbeit „Hattinger und Sprockhöveler Fabricken“ beraten wurde.

Weitere Exponate, Broschüren und Unterlagen früherer Firmen, Anekdoten, Erzählungen und Erinnerungen nimmt der Heimatverein auf der Hauptstraße in Niedersprockhövel gerne entgegen (Tel. 02324/ 7 99 59 oder per Mail an: familie-walterscheid@t-online.de) .

Autor:

en- reporter aus Hattingen

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