Cafe to go wird zum Problemfall. Wohin mit dem Becher?

Überall sehen wir das Schild " Cafe to go". Kaffee, unser liebstes Getränk können wir wirklich zu jeder Zeit und überall genießen. Von jedem Geschäft, das eine Kaffeemaschine besitzt, wird uns heute Cafe to go angeboten.
Das Problem ist aber nicht das Getränk, sondern der Becher. Er erfüllt seine Aufgabe nur so lange der Kaffee getrunken wird. Dann hat der Becher seine Aufgabe erfüllt und wird einfach weggeworfen. Mit Glück landet er im Papierkorb, oft aber einfach auf dem Weg.
Und da entsteht das Problem. Das Gefäß aus Pappe hat seine Schuldigkeit getan. Um nicht Durchlässig zu sein, wird es im Innern mit einem Kunststoff beschichtet.
Trotz der eingesetzten Weichmacher ergeben Untersuchungen, dass dies völlig ohne Gefahr sein soll. Das Problem liegt in der Menge der Becher. Jeder Mensch soll im Jahr etwa 300 Becher verbrauchen. Und dies ergibt eine Stückzahl, die aneinander gereiht, mehr als 7mal um die Erde passen. Dieser Kreis muss aber auch entsorgt werden. Dies macht den Fachleuten, die mit der Stadtreinigung beschäftigt sind, richtige Sorgen. Wohin mit den Bechern?
Früher waren es die Getränkedosen, die Sorgen machten. Das Problem erledigte sich nach der Einführung des Pfandes auf die Dosen. Aber mit den Bechern sind wir sorgloser. Dabei gibt es Isolierbecher, die täglich weiter benutzt werden können. Diese werden zwar gern beworben, aber selten benutzt. Vielleicht ist es auch eine gewisse Belastung, den Alu- Becher immer mitzunehmen. Der Behälter aus Pappe bietet auch kaum eine Alternative. Er kostet zum Beispiel nichts. Sein Preis versteckt sich im Getränkepreis. Im eigenen Becher kostet der Kaffee das Gleiche.
Bleibt uns als Alternative nur die Erhebung eines Becher-Pfandes. Ein Pfand soll helfen, unsere Weg und Anlagen sauber zu halten.
Aber brauchen wir diese Zwangsmittel?

Autor:

Wolfgang Wevelsiep aus Hattingen

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