Schülerpraktikantin unterstützt die Abfallberatung
Die richtige Mülltrennung im Blick

Schülerpraktikantin Marie Pieniak beklebt eine der falsch befüllten Restmülltonnen mit dem Aufkleber der Stadt.
  • Schülerpraktikantin Marie Pieniak beklebt eine der falsch befüllten Restmülltonnen mit dem Aufkleber der Stadt.
  • Foto: Stadt Hattingen
  • hochgeladen von Michael Köster

Mit der richtigen Mülltrennung können Hattinger nicht nur Müllgebühren sparen, sondern tun auch noch etwas fürs Klima. Denn aus dem Biomüll, der auch tatsächlich in der Biotonne landet, wird im Ennepe-Ruhr-Kreis klimafreundlicher Strom gewonnen und hochwertiger Kompost erzeugt.

Aufkleber auf den Restmülltonnen sollen die Bürger bei der richtigen Mülltrennung unterstützen. Abfallberaterin Cornelia Padtberg kontrolliert momentan die Restmülltonnen im Stadtgebiet auf Biomüll hin und beklebt die kontrollierten Tonnen mit Aufklebern mit dem Schriftzug „Kein Biomüll in die Restmülltonne". Unterstützt wird sie dabei aktuell von der Schülerpraktikantin Marie Pieniak. Sie ist Schülerin des Gymnasiums Holthausen und absolviert für eine Woche ihr Praktikum im Fachbereich Stadtbetriebe und Tiefbau der Stadt Hattingen. „Ihre Wunschabteilung ist die Abfallberatung, weil die „Fridays for Future“-Bewegung natürlich auch Thema im Unterricht ist", erzählt Abfallberaterin Cornelia Padtberg. „Gerne habe ich Marie als Praktikantin aufgenommen und gebe ihr Einblick in die große Abfallwelt.“
Gemeinsam waren Abfallberaterin und Praktikantin unterwegs in Bredenscheid, um Restmüllgefäße mit den Aufklebern 'Kein Biomüll in die Restmülltonne' zu versehen. „Dabei konnten wir feststellen, dass jedes zweite Gefäß fehl befüllt war. Nicht nur Bioabfall, sondern auch Altpapier und Altglas fanden in den Tonnen. Viele Eigentümer haben ein zu großes Gefäßvolumen. Bei der richtigen Mülltrennung ist manches Restmüllgefäß zu groß. Hier liegt das Geld quasi in der Tonne statt im Portemonnaie“, erzählt Cornelia Padtberg. Schülerpraktikantin Marie war erstaunt: „Da steht eine Biotonne auf dem Grundstück. Der Biomüll landet aber teilweise im Restmüll. Warum?“
Der Fachbereich Stadtbetriebe und Tiefbau weist nochmals darauf hin: Biotonnen sind Pflichttonnen, der Biomüll wird in der Biogasanlage in Strom und Kompost umgewandelt. Die Gebühr für Restmüllgefäße ist doppelt so hoch wie für Biomüllgefäße. Die Entsorgung von Altglas und Altpapier ist gebührenfrei – über die blaue Papiertonne und 73 Depotcontainerstandorte.

Autor:

Michael Köster aus Essen-Borbeck

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