Sanierung des Kirchenvorplatzes St. Suitbertus hat begonnen
Wo sich die Gemeinde trifft

Die alten Pflastersteine und Betonplatten vor der Kirche St. Suitbertus in Heiligenhaus sind bereits abgetragen und zur Deponie gebracht worden. In den nächsten dreieinhalb Monaten soll hier alles neu hergerichtet werden. Wie der große Platz an der Hauptstraße dann aussehen soll, das erläuterten Rolf Hitzbleck (von links), Dieter Jasper, Pastor Nicolae Nuszer und Christoph Recker von der Katholischen Kirchengemeinde.
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  • Die alten Pflastersteine und Betonplatten vor der Kirche St. Suitbertus in Heiligenhaus sind bereits abgetragen und zur Deponie gebracht worden. In den nächsten dreieinhalb Monaten soll hier alles neu hergerichtet werden. Wie der große Platz an der Hauptstraße dann aussehen soll, das erläuterten Rolf Hitzbleck (von links), Dieter Jasper, Pastor Nicolae Nuszer und Christoph Recker von der Katholischen Kirchengemeinde.
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Ein Ort der Begegnung und zum Verweilen; ein Ort, an dem sich die Gemeindemitglieder und Bürger der Stadt treffen - das soll der Platz vor der denkmalgeschützten Kirche St. Suitbertus sein.

Endlich haben hier die umfangreichen Sanierungsarbeiten begonnen, die bis Ende Juni oder Anfang Juli abgeschlossen sein sollen. Erste Überlegungen zur Neugestaltung des Platzes gab es bereits im Jahr 2014. Verschiedene Hürden und Absprachen sowie die hohe Investitionssumme haben allerdings dazu geführt, dass es mit der Umsetzung noch einige Zeit dauerte.
"Umso erfreuter sind wir, dass die Arbeiten mit dem Abtragen der alten Pflastersteine und Betonplatten inzwischen begonnen haben", sagt Christoph Recker, Mitglied des Kirchenvorstandes und Vorsitzender des Bauausschusses von St. Suitbertus. Ziel sei es, einen schönen Platz mit Aufenthaltsqualität zu schaffen, der sich in das Stadtbild einfügt. Ähnlich wie beispielsweise am Rathausplatz sollen Plattenelemente von 30x30 Zentimetern und Pflastersteine mit einer Größe von 30x10 Zentimetern verbaut werden. "Auch bei den Pollern haben wir uns an denen, die vor dem Rathaus stehen, orientiert."

Verschiedene Gestaltungselemente

Zu den verschiedenen Gestaltungselementen des neuen Platzes gehören darüber hinaus acht Dachplatanen, vier Bänke, eine große Schau-Vitrine auf der Zuwegung zum Pfarrhaus, Bodenleuchten, Versorgungs-Poller für Strom und Wasser sowie die zwei bekannten Fahnenmaste, die wieder aufgestellt werden. "Die acht Platanen haben wir in Europas größter Baumschule bestellt", informiert Dieter Jasper, Mitglied im Kirchenvorstand und im Bauausschuss. "Sie werden schon bald geliefert, den sie müssen bis Ende April in die Erde kommen." Mit 3,20 Meter weisen die Bäume zwar bereits eine beachtliche Größe auf, ausgereift sind sie dann aber noch nicht. "Es handelt sich um typische Allee-Bäume, die rechts und links jeweils in L-Form gepflanzt werden und so einen Rahmen schaffen." Ein dichtes Blätterdach soll an sonnigen Tagen Schatten spenden, hier wird man auf den vier Bänken Platz nehmen können.

Die größte Bau-Aktivität ist vor dem Haupteingang der Kirche zu erwarten, da an dieser Stelle ein unterirdisches Auffangbecken für Regenwasser verbaut wird. "Es muss dafür bis zu 2,40 Meter tief ausgeschachtet werden", weiß Christoph Recker, der gemeinsam mit den weiteren Verantwortlichen des Kirchenvorstandes darauf verweist, dass die Sanierung keine Auswirkung auf den regulären Kirchenbetrieb hat. "Über die letzten übrig gebliebenen Pflastersteine kommt man sowohl in das Pastoralbüro als auch in das Pfarrheim und zum westlichen Seiteneingang der Kirche."
Ansonsten ist von den alten Pflastersteinen und Betonplatten nichts mehr zu sehen. "Das Material wurde abgetragen und zur Deponie gebracht", informiert der Vorsitzende des Bauausschusses der katholischen Gemeinde.
Im Sommer soll der rund 1.850 Quadratmeter große Platz, der direkt an der Hauptstraße liegt, in neuem Glanz erstrahlen. "Es wird neun deutlich gekennzeichnete Stellplätze - vier westlich und fünf östlich der Kirche - geben", informiert Rolf Hitzbleck, ebenfalls Mitglied im Kirchenvorstand und im Bauausschuss. "Einer davon ist behindertengerecht." Des Weiteren wird es acht Fahrrad-Stellplätze vor dem Pfarrhaus geben. Und mit Vorrichtungen für Wallboxen haben die Verantwortlichen außerdem die mögliche Schaffung einer Elektro-Ladesäule im Blick.

Wer ist bereit, zu spenden?

Mit 176.000 Euro muss die Heiligenhauser Kirchengemeinde einen Teil der Sanierungskosten selber aufbringen. "Den weitaus größeren Teil finanziert das Erzbistum Köln", sagt Hitzbleck, der gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Kirchenvorstandes um Spenden bittet. "Wir wünschen uns, dass die Kirchengemeinde durch Patenschaften etwas entlastet wird", erklärt er weiter. Die Idee sei es, dass Gemeindemitglieder, Bürger oder Unternehmen, die Kosten für einzelne Bänke (je 3.200 Euro) oder Dachplatanen (je 1.500 Euro) spenden könnten, um so ihren Teil zu dem neuen Ort der Begegnung beizutragen. "Selbstverständlich freuen wir uns auch über klassische Geldspenden." Da es sich bei dem Platz nicht nur um einen Treffpunkt der Gemeinde, sondern um einen Treffpunkt der gesamten Stadt handelt, hoffe man auf eine entsprechende Beteiligung.

Information:
Wer Fragen zu möglichen Spenden hat, kann sich unter Tel. 02056/9295213 informieren.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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