Alte Schächte am Iserlohner Schillerplatz

Erläuterten das Vorgehen bei der Suche nach den Bergbauschächten: Dr. Felicitas Wolters (Abteilung Umwelt-und Klimaschutz), Jürgen Richters (Stadtwerke Iserlohn), Thorsten Grote (Bereichsleiter Bodenmanagement), Gabriele Bilke (Bereichsleiterin Städtebau), Ulrike Badziura (Abteilungsleiterin Umwelt-und Klimaschutz) und Gutachter Dr. Michael Clostermann (von links). Foto: Stadt
  • Erläuterten das Vorgehen bei der Suche nach den Bergbauschächten: Dr. Felicitas Wolters (Abteilung Umwelt-und Klimaschutz), Jürgen Richters (Stadtwerke Iserlohn), Thorsten Grote (Bereichsleiter Bodenmanagement), Gabriele Bilke (Bereichsleiterin Städtebau), Ulrike Badziura (Abteilungsleiterin Umwelt-und Klimaschutz) und Gutachter Dr. Michael Clostermann (von links). Foto: Stadt
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Probebohrungen im Bereich der ehemaligen Ladenzeile

Iserlohn. Seit Montag, 3. September, werden mithilfe eines Bohrspülverfahrens Sondierungssarbeiten zur Erkundung alter Bergbauschächte auf dem Schillerplatz (im Bereich der ehemaligen Ladenzeile vor dem Sparkassengebäude) durchgeführt.
Bereits seit dem 15. Jahrhundert wurde in Iserlohn intensiv Bergbau betrieben und seit Mitte des 19. Jahrhunderts bis Anfang 1900 wurden Erze im Untertagebau über Schächte und Stollen abgebaut. Aus dieser Zeit stammen zwei alte Schächte, die vermutlich in dem jetzt freigelegten Bereich der ehemaligen Ladenzeile liegen. Mit dem Abriss der Ladenzeile ist die Untersuchung der Schächte notwendig geworden. Die Bezirksregierung Arnsberg wies in ihrer Stellungnahme zum Abbruch der Ladenzeile und zum Umbau der Sparkasse auf die beiden Schächte "amtlicher Versuchsschacht" und "Luftschacht" hin. Da keine Angaben über eine Verfüllung und Sicherung dieser Schächte vorhanden sind, muss vor einer möglichen neuen Bebauung der Nachweis erbracht werden, dass der Untergrund in Bezug auf den Altbergbau standsicher ist.
Mit der Erkundung der Schächte wurde ein Gutachter für Altbergbau beauftragt, der zunächst bei der Bezirksregierung alle amtlich verfügbaren Informationen zur Lage und Beschaffenheit der Schächte eingeholt hat. Zusätzlich fanden vor einigen Wochen bereits geophysikalische Untersuchungen statt, um die Lage der Schächte näher einzugrenzen. Bei den aktuellen Untersuchungen werden vertikale und schräge Bohrungen durchgeführt, um die Schächte zu finden und dann Näheres über ihren Zustand in Erfahrung zu bringen. Die Bohrungen werden je nach Erfolg zirka zwei Wochen in Anspruch nehmen. Mögliche Sicherungsvarianten werden dann entsprechend der Ergebnisse vom Gutachter vorgeschlagen.

Autor:

Christoph Schulte aus Hemer

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