KOMMENTIERT: Kriminalitäts-Fallzahlen stoppen "Hemers heile Welt"

Von wegen heile Hemeraner Welt. Da kann Bürgermeister Michael Esken noch so sehr von der Bevölkerungs-Zunahme im Vergleich zu seinen Nachbarstädten schwärmen, wenn da nicht im gleichen Zeitraum (Jahr 2013) in seiner Stadt die Kriminalitäts-Fallzahlen von 2095 auf 2482 gestiegen wären.
Man muss nun kein Prophet sein, um die Ursache in erster Linie in der überfüllten Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Deilinghofen zu sehen. Das sind nun einmal polizeilich gestützte Fakten.
Für Hemer ist dies gewiss keine Positiv-Werbung. Denn in Iserlohn (minus 43), Lüdenscheid (minus 547) oder im Märkischen Kreis (minus 346) sanken die Fallzahlen deutlich.
Aber wo liegt die Lösung? Weniger Gäste in der ZUE wären eine Alternative. Oder wäre eine ZUE-Polizeiwache in unmittelbarer Nähe eine Lösung? Denn schließlich werden regelmäßig die Polizeikräfte aus anderen Orten herbeigerufen.
Oder liegt die Lösung - wie so oft - auf Landes- bzw. Bundesebene? Schauen da die Politiker über die lokalen Probleme hinweg - ignorieren sie?
Es geht um Hemers Gesamtimage. Nicht das Positive bleibt haften, sondern das Negative. Weil darüber viel mehr gesprochen wird.
Diese Entwicklung, die durch Zahlen gestützt wird, kann gefährlich werden.

Autor:

Rainer Tüttelmann aus Iserlohn

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