Aktuell: Die Roosters-Entschuldigung

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"Die Roosters bitten darum, keine Schilder hochzuhalten!" Mit diesen Satz haben die verantwortlichen der Iserlohn Roosters, zu Beginn des letzten Drittels einen riesen Keil zwischen sich und den Fans gebracht! Die Kritik die, die Fans damit zum Ausdruck brachten, war in der Eissporthalle von den Verantwortlichen unerwünscht. Einige Fans verließen enttäuscht vorzeitig die Halle. In diversen Internet Foren und im sozialen Netzwerk Facebook gehen die Fans auf die Barrikaden, sie kritisieren das Verbot der Meinungsfreiheit durch diese Aktion und wollen das nächste Heimspiel boykottieren. Denn Eintritt bezahlen und applaudieren ist erwünscht, aber wenn es mal schief läuft, ist Kritik unerwünscht, so der Tenor der Fans. Auf der Facebook Pinnwand der Iserlohn Roosters häufen sich die Beschwerden über diese Aktion.
Wie das Spiel ausging und weitere Fotos zum Spiel finden Sie in diesem Artikel von Rainer Tüttelmann.

Brück: "Recht der Fans, Meinung zu äußern"

Stellungnahme der Iserlohn Roosters:

"Im Namen der Iserlohn Roosters möchte ich mich für die Durchführung der Durchsage im letzten Drittel des Heimspiels gegen Augsburg entschuldigen, nach der bitte keine weiteren Transparente mehr hochgehalten werden sollten.

Zum Hintergrund: Verschiedene Fanclubs haben uns im Vorfeld über geplante Aktionen informiert. Wir haben unsererseits zusammen mit dem Sicherheitsdienst das Gespräch mit den Vertretern der Fanclubs aufgenommen und sie darüber informiert, dass wir in unserer derzeitigen sportlichen Situation keine Aktionen wünschen, die zusätzlich Unruhe in das Team bringen können, indem sie Klub oder Mannschaft kritisieren. Stattdessen wünschen wir uns Zusammenhalt, um in den letzten Saisonspielen konzentriert gemeinsam die Chance auf das Erreichen unseres gemeinsamen Saisonziels wahren zu können.

Die Fanclubs wurden vor dem Spiel und während des ersten Drittels erneut vom Sicherheitsdienst gebeten keine weiteren Transparente zu präsentieren. Im letzten Drittel wurde dann der Wunsch der Polizei an uns herangetragen eine entsprechende Stadiondurchsage durchzuführen.

Diesem Wunsch habe ich entsprochen und unseren Stadionsprecher entsprechend anweisen lassen die Durchsage durchzuführen. Diese Durchsage anzuweisen war ein ganz klarer Fehler meinerseits, für den ich die volle Verantwortung übernehme.

Ich möchte betonen, dass unsere treuen Fans selbstverständlich zu jeder Zeit auch zukünftig das Recht haben ihre Meinung, etwa in Form von Transparenten, zu äußern. In aller Form entschuldige ich mich bei allen unseren Fans für mein Fehlverhalten.

Zum Ausräumen von Missverständnissen stehe ich gerne für eine persönliche Gesprächsrunde mit den Fans bereit. Sobald ein konkreter Termin vorliegt werden wir diesen kommunizieren."

gez. Bernd Schutzeigel,
Leiter der Geschäftsstelle

Autor:

Björn Braun aus Hagen

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