Die Play-Off-Bärte sprießen bei den Roosters

Es gibt viele verschiedene Varianten von Bärten, hier mal drei Beispiele: Variante „Amish“ von Christian Hommel (re.), Variante „kanadischer Holzfäller“ von Derek Peltier (Mitte) und Variante „Pornobalken oder Schenkelbürste“ von Toni Ritter (l.).
  • Es gibt viele verschiedene Varianten von Bärten, hier mal drei Beispiele: Variante „Amish“ von Christian Hommel (re.), Variante „kanadischer Holzfäller“ von Derek Peltier (Mitte) und Variante „Pornobalken oder Schenkelbürste“ von Toni Ritter (l.).
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  • hochgeladen von Rainer Tüttelmann

von André Günther

An den Bärten der Eishockeyspieler ist zu merken, dass die Play-Off-Zeit beginnt.
Es ist eine jahrzehntelange Tradition, dass Spieler, die mit ihren Teams die Play-Offs erreicht haben, sich einen Bart wachsen lassen. Sean Blanchard: „Das mache ich schon seit meiner Juniorenzeit so. Auf dem College ging das weiter, und als Senior war es ebenfalls überall so.“ Egal ob Nordamerika oder Europa - auf der ganzen Welt tragen Eishockeyspieler im Kampf um die Meisterschaft Bärte. Doch woher stammt eigentlich diese Tradition? „Ich habe keine Ahnung“, meint Roosters-Verteidiger Sean Blanchard, der es als Nordamerikaner eigentlich wissen müsste. Es gibt zwei Theorien: Zum einen soll der Bart ein Zeichen des mannschaftlichen Zusammenhalts sein. Jeden Morgen, wenn ein Spieler in den Spiegel guckt, soll er bereits nach dem Aufstehen daran erinnert werden, dass die Play-Offs, also die wichtigste Zeit im Jahr, angebrochen ist.
Eine andere Geschichte besagt, dass die New York Islanders in den 80er Jahren in der ersten Play-Off-Runde der National Hockey League vier Spiele in fünf Nächten bestreiten mussten, so dass die Spieler nicht zum Rasieren kamen und die Bärte eher zwangsläufig wuchsen. Da diese äußerliche Randerscheinung auch sportlichen Erfolg nach sich zog, sind die Sportler auch noch 30 Jahre später aus Aberglaube dabei geblieben.
Nach vier Jahren kehrt auch diese Tradition nun an den Seilersee zurück – „It’s Crunch Time“.

Autor:

Rainer Tüttelmann aus Iserlohn

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