"Die Roosters sind ein schlafender Eishockey-Riese"

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Es passte zu einem kurzweiligen, sehr familiären Geburtstagsabend der Iserlohn Roosters, dass der neue Präsident des Deutschen Eishockey Bundes, der Garmischer Franz Reindl, den Tombola-Hauptpreis, ein Abendessen mit den Roosterstrainern Pasanen und Barthman, gewann.

Reindl verstand sich zudem offenbar auch sehr gut mit der neben ihm sitzenden heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag, die in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses eine Lauditio hielt und gleich erinnerte, „dass ich auch schon mal ein Eissporthallenverbot hatte“. Diese Zeiten sind vorbei und sie freut sich, „dass sich der Mittelstand bei den Roosters engagiert“ und unterstrich „dass dies mein Eishockeyverein ist, der bundesweit bekannt ist“.

"Es waren immer Schlachten"

Aktuell viel Lob gab es am Freitagabend in Goldsaal der Schauburg vom DEB-Präsidenten Franz Reindl, der als Aktiver aufgrund des Zigarettenrauches in der Eissporthalle oftmals das gegnerische Tor nur erahnen konnte. „Es war immer etwas Besonderes, am Seilersee zu spielen. Das waren immer Schlachten.“ Er lobte den Iserlohner Standort, die Roosters im Allgemeinen und nannte die Organisation beispielhaft, „wie man im Kreis der Großen seriös arbeiten und bestehen kann.“ Reindl: „Das verdient Anerkennung.“

Arnold: "Sind das Salz in der DEL-Suppe"

Gleiches hatte auch Jürgen Arnold, seines Zeichens Aufsichsratsvorsitzender der DEL und Gesellschafter des Deutschen Meisters Ingolstadt: „Hier wird doch sehr gute Arbeit geleistet. Auch im Nachwuchsbereich.“ Arnhold stellte fest: „Iserlohn und Ingolstadt sind doch das Salz in der DEL-Suppe.“ Recht hat er.
Und DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke überbrachte die Grüße der DEL, die in zwei Wochen ihr 20-jähriges Bestehen feiern wird: „Wenn ich in Iserlohn bin, genieße ich jedesmal die Stimmung. Ich lobe die Innovation vor Ort und ich muss unterstreichen, dass wir in der Liga nie im Unklaren waren, wie es um Iserlohn steht. Diese Vertrauensbasis war Teil der Erfolgsgeschichte. Ich wünsche den Roosters, dass es so weitergeht.“

Tripckes Deilinghofener Eishockeywurzeln

Und Trippke räumte mit Irrtümern auf. „Auch wenn ich im Rheinland wohne und in Köln arbeite, bin ich kein eingefleischter Fan der Düsselorfer oder der Kölner. Meine Eishockey-Wurzeln, das muss ich einmal deutlich sagen, liegen in Deilinghofen. Dort habe ich zusammen mit meiner Mutter das allererste Eishockeyspiel gesehen.“
Wolfgang Brück: "Stolz, Teil der Eishockey-Geschichte zu sein"
Roosters-Chef Wolfgang Brück hatte eingangs die vielen Jubiläums-Gäste mit einer sehr kurzweiligen Rede begrüßt. „Ich bin stolz, ein Teil der 55-jährigen Eishockey-Geschichte zu sein.“ Bemerkenswert offensiv vertrat er auch seine Meinung, „dass wir Roosters ein schlafender Riese sind. Wenn es uns gelingt, zwei- oder dreimal hintereinander ins Viertel- oder gar ins Halbfinale zu kommen, haben wir auch eine ganz andere wirtschaftliche Basis erreicht.“
Weitere Berichte in Wort und Bild über die Jubiläums-Feiern können unter www.lokalkompass.de/iserlohn eingesehen werden.

Autor:

Rainer Tüttelmann aus Iserlohn

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