Aus Zeche wird Natur
Schüler untersuchen die Pflanzenvielfalt Kamens am Technopark

Mit ihrer Lehrerin Katrin Pestkowski (links) machte sich der Leistungskurs Biologie auf in die Felder und Wälder.
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  • Mit ihrer Lehrerin Katrin Pestkowski (links) machte sich der Leistungskurs Biologie auf in die Felder und Wälder.
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Im Rahmen einer von ihrer Lehrerin Katrin Pestkowski organisierten Exkursion in die Wiesen und Wälder am Technopark in Kamen lernten die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Biologie der Jahrgangsstufe 11 des Geschwister- Scholl-Gymnasiums am die erstaunliche Artenvielfalt Kamens kennen

Wenn man Kamen von weitem sieht, dann fällt einem neben den beiden hohen Kirchen (von denen eine schief steht) meistens auch der gewaltige, eiserne Förderturm der ehemaligen Zeche Monopol ins Auge. Rund um diesen Förderturm reckten sich früher noch massive Fabrikanlagen, monströse Maschinen und rauchende Schlote gen Himmel, doch nun, lange Zeit nach der Schließung der Zeche Monopol, wird ein großer Teil der Gebiete rund um den nun einsam dastehenden Förderturm für den Technopark Kamen verwendet, während der Rest des Areals nun mit idyllischen Wiesen, schattigen Wäldern und lauschigen Bächen bedeckt ist, in denen jetzt im Sommer unzählige verschiedene Pflanzenarten aus dem Boden sprießen. Doch was für Pflanzenarten wachsen eigentlich auf dem Boden von ehemaligen Kokereien, Halden und Fabrikgeländen? Dieser Frage stellten sich auch die Schüler des Biologie-LKs, die kurzerhand eine Exkursion zum Technopark planten und organisierten. 

Wissenschaftliche Forschung

In kleinen Gruppen erkundeten sie nach einer Einführung durch ihre ortskundige Lehrerin jeweils einen von ihnen selbst ausgewählten Bereich. Dabei standen den Schülerinnen und Schülern neben einer Fülle an Pflanzenbestimmungsbüchern und sehr hilfreichen Apps, die anhand eines Fotos eine Pflanze oder ein Tier identifizieren können, auch ein Messgerät für den Ph- Wer und die Feuchtigkeit des Bodens zur Vefügung. Neben unzähligen verschiedneen Pflanzen, zahlreichen Insekten, darunter auch einige Schmetterlingsarten und verschiedenen Bodenqualitäten untersuchten die Schülerinnen und Schüler auch die Baumarten und Farne.

Bei einer anschließenden Grillparty verglichen die Schülerinnen und Schüler die unterschiedlichen Orte aus der Umgebung. Das eindeutige Fazit: So nah kann die Natur doch sein!

Autor:

Karl Helbig aus Unna

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