Arbeitsmarktbericht Juli

Foto: Archiv

Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen hat sich im Juli leicht erhöht und lang bei 15.133 Personen (Juni: 14.999).

Kreis Unna. Damit stieg die Arbeitslosenquote um 0,1 Punkte auf 7,2 Prozent. Im Vergleich zum Juli des Vorjahres ging die Quote allerdings um 10,5 Prozent zurück.
„Typisch für die Sommerzeit war die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat für die betroffenen Personengruppen unterschiedlich“, erklärt Agenturchef Thomas Helm die jüngsten Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna. „Viele junge Menschen haben die Schule verlassen oder ihre Ausbildung beendet und befinden sich jetzt kurzfristig in einer unkritischen Übergangsarbeitslosigkeit, bevor sie in Ausbildung, Arbeit oder Studium starten.

Demgegenüber konnten lebensältere und langzeitarbeitslose Menschen noch einmal deutlich vom guten Jobangebot im Kreis profitieren. Für Helm ist das eine Entwicklung, die dem sehr positiven Trend im Kreis Unna entspreche.

Beschäftigungsentwicklung

Durch die Zu- und Abgänge in bzw. aus der Arbeitslosigkeit kommt es zu einer erheblichen Fluktuation. Besonders die Veränderungen, die mit dem ersten Arbeitsmarkt zusammenhängen, lassen Rückschlüsse auf betriebliche Veränderungen zu.

Im Berichtsmonat meldeten sich 960 Personen aus Erwerbstätigkeit neu oder erneut arbeitslos. Im Vergleich zum Vormonat waren das 98 Personen (11,4 Prozent) mehr. Gleichzeitig beendeten im Berichtsmonat 974 Personen ihre Arbeitslosigkeit zu Gunsten einer Erwerbstätigkeit und damit 186 mehr als im Vormonat (23,6 Prozent).

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich im vergangenen Monat unterschiedlich in den Kommunen des Kreises Unna. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Selm (-2,3 Prozent bzw. 20 auf 861). Danach folgen Bönen (-0,6 Prozent bzw. vier auf 627) und Werne (-0,1 Prozent bzw. eine Person auf 850). In Bergkamen stagnierte die Arbeitslosigkeit bei 2.344.

In Unna erhöhte sich die Arbeitslosigkeit am wenigsten stark (+0,4 Prozent bzw. sieben auf 1.877), danach folgen Lünen (+0,7 Prozent bzw. 29 auf 4.477), Kamen (+1,2 Prozent bzw. 20 auf 1.748) Fröndenberg (+3,1 Prozent bzw. 16 auf 536), Holzwickede (+4,8 Prozent bzw. 22 auf 477) und Schwerte (+5,1 Prozent bzw. 65 auf 1.336).

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