B.C.Koekkoek-Haus präsentiert: "BALNEA"

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Ausstellung „Balnea – Architekturgeschichte des Bades“


„Balnea – Architekturgeschichte des Bades“ heißt die Wander-Ausstellung welche am So. 17.Februar, 11:30 Uhr Vernissage, bis einschließlich So. 12. Mai d.J. im B.C.Koekkoek-Haus in Kleve zu sehen ist. Die Ausstellung befasst sich im Wesentlichen mit allen wichtigen Aspekten der Bäderarchitektur des 17. bis frühen 20. Jahrhunderts. Flussbadeschiffe, Badehäuser, Seebäder, öffentliche Bade- und Waschanstalten sowie Arbeiterbäder als auch Luxusbäder in Übersichts-, Schnitt oder Detailansichten aus Holz- oder Acrylmodellen. Das Baden nahm ab dem 17. Jahrhundert in der Entwicklung von Gesellschaft und Kultur eine wichtige und weitaus bewusstere Rolle ein, die Kur entstand, zu der sich Menschen in eigens gebauten Badeanstalten und Häusern trafen, um Körperhygiene in stehendem oder fließendem Wasser zu zelebrieren. In Kurorten wie Baden-Baden, Bad Kissingen und Karlsbad aber auch im Kurort Cleve entstanden völlig neue Raum- und Bautypen – wie Brunnenhäuser, Wandelhallen, Kur- und Konversationshäuser, für die die Architekten individuelle Lösungen finden mussten. Den Höhepunkt der Ausstellung bilden rund fünfundvierzig imposante, maßstabsgetreue als auch mit liebevollen Details versehene Modelle berühmter nationaler als auch internationaler Bäderhäuser, teilweise von Studenten ab etwa 2003 erstellt. Eigens für Kleve wurde ein Modell des Kurhauses aus den Zeiten Bad Cleves im 19.Jahrhundert erbaut, welches im obersten Stockwerk des Museums präsentiert wird. Ergänzt werden das Modelle durch Zeichnungen und Graphiken, um die Blütezeit der Bäderblütezeiten im 18. / 19. Jahrhundert.
Zur Vernissage sprachen: Dr. Ulf Hientzsch (Vors. Stift. B.C.Koekkoek-Haus), Dr. Susanne Grötz (Projektleitung Balnea) und Valentina Vlasic (wissenschaftl. Mitarbeiterin Museum Kurhaus Kleve) Im Wesentlichen wurde die Badekultur des 18.jahrhunderts beleuchtet: “..wegen der Schamlosigkeit wurden badende mit Steinen beworfen - Bademoden gab es noch nicht – also nackt“ oder „Badeverbote wurden erlassen“ aber „..um 1810 konnte man das Badevergnügen nicht länger unterdrücken - natürlich war das Wasser damals ungefiltert und somit nicht nur reine Badefreude…!“
Zur Ausstellung ist im Koekkoek-Shop ein gleichnamiger Katalog zum Preis von 29.90€ erhältlich.

Autor:

Karl Heinz Stoffels aus Kleve

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