Klever Idee: Schluss mit 1- und 2-Cent-Münzen

Die Mitglieder des Klever-City-Netzwerk sehen sich als bundesweite Vorreiter: Sie wollen 1- und 2-Cent-Münzen allmählich aus Portemonnaie und Kasse verschwinden lassne. Das bringe Vorteile für Händler und Kunden.
  • Die Mitglieder des Klever-City-Netzwerk sehen sich als bundesweite Vorreiter: Sie wollen 1- und 2-Cent-Münzen allmählich aus Portemonnaie und Kasse verschwinden lassne. Das bringe Vorteile für Händler und Kunden.
  • hochgeladen von Annette Henseler

Kleve. Kleine Münzen sollen nach dem Willen vieler Mitglieder des Klever-City-Netzwerkes aus dem Klever Stadtbild verschwinden: Ähnlich wie in den Niederlanden sollen Kunden und Geschäftsleute entlastet werden: 1- und 2-Cent-Münzen sollen allmählich auslaufen.

Die Idee kam von außen: Während der letzten Jahreshauptversammlung des Klever-City-Netzwerkes (KCN) wurde unter Punkt Verschiedenes gefragt, ob Kleve nicht eine bundesweite Vorreiterrolle einnehmen und auf 1- und 2-Cent-Münzen verzichten wolle. „Die Idee wurde von Klaus Fischer, KCN, vorgetragen“, erläutert Ute Marks, Geschäftsführerin des Klever Stadtmarketing. Und sei begeistert aufgenommen worden.

„Wir alle waren vom bundesweiten Echo überrascht“, schildert Ute Marks, was sich nach der Jahreshauptversammlung in der deutschen Presselandschaft abspielt. „Das hat Kreise gezogen, die wir so nicht erwartet hätten“, sagt Klaus Fischer.

Schon seit elf Jahren werde in den Niederlanden auf- oder abgerundet. Da die 1- und 2-Cent-Münzen aber offizielles Zahlungsmittel seien, würden sie beim Bezahlvorgang auch weiterhin akzeptiert. Wilfried Röth, Sparkasse Kleve, greift das Dilemma auf, in dem sich die Banken befinden: „Die Bundesbank hat beispielsweise die Vorschriften verschärft, die Münzen müssen auf Echtheit geprüft werden. Außerdem hat sie sich aus der Fläche zurückgezogen. Früher gab es eine Niederlassung in Kleve. Heute muss das Geld ins Ruhrgebiet transportiert werden.“ Der Anteil der 1- und 2-Cent-Münzen am Gesamt-Münzaufkommen mache rund 40 Prozent aus.

Um die Idee in die Tat umsetzen zu können, wurden vom Stadtmarketing 800 Briefe verschickt. Bisher haben 20 Adressaten geantwortet - mit zumeist positiver Resonanz. Die Aktion soll am 1. Februar beginnen. "Die Briefe wurden allerdings erst vor wenigen Tagen verschickt", so Marks.

„Insgesamt gilt: Wünschen Kunden exaktes Wechselgeld, werden sie das auch weiterhin bekommen“, so Ute Marks.

Autor:

Annette Henseler aus Kleve

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