Schulpolitik in Kleve: Nie mehr so ein "Tohuwabohu" ...

Mehr als 200 Besucher verfolgten die Sondersitzung des Rates, auch Ex-Bürgermeister Theo Brauer war dabei.
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Nach der großen Demonstration vor dem Interimsrathaus und offenen Briefen folgte nun die Sondersitzung des Rates. Hier regelten die Fraktionen, wie die weiterführenden Schulen im Sommer ins Schuljahr 2017 starten sollten.

Bürgermeisterin Sonja Northing hatte schon letzte Woche vor der ihr eingeräumten Befugnis, im Schuljahr 2017/2018 an der Karl Kisters Realschule vier Eingangsklassen festzusetzen, Gebrauch gemacht. Einstimmig wurde die Bürgermeistern in der Sondersitzung ermächtigt, eine vierte Eingangsklasse am Konrad-Adenauer-Gymnasium einzurichten. Erste Gespräche darüber hat es natürlich längst gegeben. "Eine ausreichende Lehrerversorgung hat die Bezirksregierung zugesichert", informierte Northing.
Für CDU-Fraktionschef Wolfgang Gebing war es wichtig, den Elternwillen umzusetzen. Gleichzeitig möchte die CDU ein "solches Tohuwabohu" künftig vermeiden. Das kann funktionieren, "wenn die Verwaltung erst mit den Schulleitern verhandelt und dann erst die Politik einbindet", so Hedwig Meyer-Wilmes von den Grünen.
Angesichts von der Zahl von 62 Kindern, die im Vorjahr nach 2 bis 3 Jahren die Gymnasien wieder verlassen mussten, forderte SPD-Sprecherin Petra Tekath mehr "Elternverantwortung statt Elternwillen. Das Kinderwohl sollte bei den Schulanmeldungen im Vordergrund stehen".

Mehr als 200 Besucher verfolgten die Sondersitzung des Rates, auch Ex-Bürgermeister Theo Brauer war dabei.
Gelassen: Der Verwaltungsvorstand während der Sonder sitzung des Rates der Stadt Kleve.

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