Kreis Kleve startet erstmals Ausbildung für Notfallsanitäter

Fünf Auszubildende für das neue Berufsbild „Notfallsanitäter/Notfallsanitäterin“ konnten Landrat Wolfgang Spreen (li.) und Ausbildungsleiterin Heike Hendricks (re.) in der Kreisverwaltung begrüßen.
  • Fünf Auszubildende für das neue Berufsbild „Notfallsanitäter/Notfallsanitäterin“ konnten Landrat Wolfgang Spreen (li.) und Ausbildungsleiterin Heike Hendricks (re.) in der Kreisverwaltung begrüßen.
  • Foto: Kreis Kleve
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Erstmals bildet die Kreisverwaltung junge Menschen zu Notfallsanitätern oder Notfallsanitäterinnen aus.

Am 1. Oktober beginnen fünf Nachwuchskräfte ihre dreijährige Ausbildung, die in Kooperation mit der Feuerwehrakademie Niederrhein und der Simulations- und Notfallakadamie Krefeld angeboten wird. Das neue Berufsbild löst den Beruf der Rettungsassistentin / des Rettungsassistenten ab. Landrat Wolfgang Spreen begrüßte nun die neuen Auszubildenden und wünschte ihnen alles Gute für den Start ins Erwerbsleben: „Sie werden bei Ihren Einsätzen direkt vor Ort Menschen helfen, die auf eine medizinische Betreuung angewiesen sind. Und das bei Arbeitszeiten auch in der Nacht und an Wochenenden. Ich danke Ihnen für Ihre Entscheidung für diesen besonderen Ausbildungsberuf.“ Ihre Ausbildung begonnen haben: Jan Ewers (Kleve), Madlaine Kreisch (Krefeld), Lennart Sagrowske (Münster), Lea Siebers (Straelen) und Christian Stacha (Goch).

Medizinische Hilfe in Notfällen

Bei der dreijährigen Ausbildung wechseln sich theoretischer Unterricht an einer Rettungsdienstschule und Praktika in unterschiedlichen Kliniken sowie in den Rettungswachen im Kreis Kleve ab. Nach Abschluss der Ausbildung hat der Notfallsanitäter die höchste nicht-ärztliche Qualifikation im Rettungsdienst.
Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter sind Fachleute für die notfallmedizinische Versorgung akut erkrankter oder verletzter Menschen sowie für den Transport von Patientinnen und Patienten. Medizinische, technische und psychologische Kenntnisse sowie deren Anwendung sind Bestandteile des Berufs. Im Vergleich zum Rettungsassistenten übernehmen sie auch selbstständig ärztliche Aufgaben und sichern so eine effektive und schnelle medizinische Hilfe in Notfällen.
Der Kreis Kleve bildet die jungen Menschen für den eigenen Personalbedarf aus. Es bestehen somit gute Aussichten auf eine anschließende Tätigkeit beim Rettungsdienst des Kreises Kleve.

Bewerbungen für 2019 noch möglich

Zum 01. Oktober 2019 bietet die Kreisverwaltung erneut fünf Ausbildungsplätze zur Notfallsanitäterin oder zum Notfallsanitäter an. Für das Einstellungsjahr 2019 sind bis Ende März 2019 noch Bewerbungen möglich. Weitere Informationen hierzu gibt’s auf www.kreis-kleve.de unter dem Suchbegriff „Ausbildung in der Kreisverwaltung.“

Autor:

Lokalkompass Kleve aus Kleve

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