Ursula Walter spendet dem Förderverein des Hospizes am St.-Antonius Hospital Kleve
500 Euro Flaschenpfand für das Leben

Dr. Angelika Mosch-Messerich (re.) freut sich über die Spende von Ursula Walter.
  • Dr. Angelika Mosch-Messerich (re.) freut sich über die Spende von Ursula Walter.
  • Foto: KKLE - Klaus-Dieter Stade
  • hochgeladen von Lokalkompass Kleve

Kranenburg-Nütterden. An leeren Pfandflaschen kann Ursula Walter (l.) aus Nütterden einfach nicht vorbeigehen. Sie sammelt sie ein – und das seit vielen Jahren. Und sie weiß, wo es sich besonders lohnt. „Rund um den Rosenmontagszug ist natürlich Hochbetrieb“, erzählt sie. Viele Besucher kennen die fleißige Sammlerin und unterstützen ihr Engagement: „Sie drücken mir ihre Flaschen direkt in die Hand.“
Jahr für Jahr kommt so ein stolzer Erlös von etwa 1.000 Euro zusammen. Ein Teil des Geldes wandert auf die Sparbücher der Enkel, einen Teil spendet Ursula Walter für wohltätige Zwecke. 500 Euro übergab sie nun dem Förderverein des Hospizes am St. Antonius Hospital Kleve.
„Ich habe meinen Mann beim Sterben begleitet“, erzählt sie. „Und ich weiß deshalb aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, dem Leben bis zu seinem Ende Sinn und Würde zu geben. Das ist ein wichtiges Anliegen der Hospizbewegung, deren Arbeit ich unterstützen möchte.“ Dr. Angelika Mosch-Messerich, seit März 2019 neue Vorsitzende des Fördervereins des Hospizes am St.-Antonius Hospital Kleve, bedankte sich herzlich für die großzügige Spende.

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