Informationsfluss aus dem Rathaus läuft spärlich
Steagfläche – Wie geht es weiter

Die SPD-Fraktion traf sich am Montag mit dem Prokuristen und Geschäftsführer der Fa. Hagedorn – Axel Köster und Rick Mädel und Andreas Fleischer von der DFI. Es ging dabei um ein weiteres Informationsgespräch, das von der Stadt wohl eher nicht erwartet werden kann. Lünens größtes, zusammenhängendes Gewerbe- und Industriegebiet wird zukünftig viele Arbeitsmarktprobleme vor Ort lösen können oder auch nicht. Allerdings scheint die Motivation in der Verwaltung nicht unbedingt begrüßenswert in dieser Sache. Die Politik wird zumindest nicht wirklich involviert und an Transparenz mangelt es auch hier. Mittlerweile gibt es ein zeitlich befristetes Angebot für die Nordfläche. Verhandelt werden kann aber erst, wenn die Rückmeldung vom Kreis/Stadt rechtzeitig eingeht. Die Kommunalpolitik ist wieder einmal darauf angewiesen, selber aktiv zu werden.

So kam dieser Termin mit den beteiligten Unternehmen zustande. Schließlich ist die Politik ein wichtiger Akteur in diesen Verhandlungen und muss den Aufstellungs-beschluss absegnen, der eine grobe Richtung vorgibt von dem, was dort zukünftig machbar ist und was nicht.

Diese Entscheidung setzt voraus, dass eines der wichtigsten Elemente in diesem Verfahren fachlich gut durchdacht vorgestellt und von der Politik abgesegnet werden kann - das Verkehrskonzept. Mittlerweile gibt es drei dieser Konzepte. Erstellt von Remondis, Hagedorn und Agiplan (beauftragt von der Stadt Lünen). Diese drei Konzepte werden in der morgigen „Zukunftswerkstatt Lippholthausen“ vorgestellt und es bleibt abzuwarten, wie unterschiedlich deren Inhalte sind oder, ob sie sich decken.

In dem Informationsgespräch wurde diese Problematik „Verkehrsströme und Verkehrsleitung“ eingehend diskutiert. Da die Verkehrsbelastung schon jetzt ihre Grenzen erreicht hat, erinnerte Michael Haustein daran, dass verkehrsintensive Betriebe nicht erwünscht seien und solche Logistikbetriebe somit nach wie vor inakzeptabel sind.

Die Zeit läuft! Und nach wie vor werden nachhaltige Lösungen aus der Politik gefordert, die zukunftsträchtige Industrie- und Gewerbeansiedlungen beinhalten. Hierbei ist insbesondere die Wirtschaftsförderung gefordert: Nicht nur Visionen und Schlagworte wie Wasserstoff in die Diskussion einbringen, sondern klare, machbare Konzepte auf den Tisch legen, die auch Fördergeber überzeugen. Nur so können die weiteren Planungsschritte im Lüner Rat diskutiert und entschieden werden.

Petra Klimek

Autor:

Petra Klimek aus Lünen

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