Matthias Drees und Arno Franke - zwei Generationen, zwei Lüner, der neue LSV

Nach der Vertragsverlängerung (v. l.) Vorsitzenden Imdat Acar, Matthias Drees und Arno Franke.
  • Nach der Vertragsverlängerung (v. l.) Vorsitzenden Imdat Acar, Matthias Drees und Arno Franke.
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Von Bernd Janning
Lünen. Zwei Generationen - ein Verein, zwei Lüner. Wie kaum ein anderes Duo spiegeln Matthias Drees und Arno Franke den neuen Lüner SV Fußball wider.
Matthias, allgemein als „Matze“ bekannt, ist Spieler, wird in diesem Jahr 26 Jahre jung, ist der Leistungsträger der Rot-Weißen. Der Mann aus dem Mittelfeld trägt nicht umsonst die Kapitänsbinde. Seine Ausbildung als Fußballer begann er in der Jugend des Lüner SV. Seit August 2011 läuft er für die Senioren. Damit ist er der dienstälteste Kicker im Team, erlebte die Aufstiege und Rückkehr in die Landes- und Westfalenliga mit. Beruflich ist er ein junger Maurergeselle.
Arno Franke hat die 60 Jahre längst überschritten. Zeit seines Lebens bildete aus. So als Leiter des Berufskollegs Lünen. Jetzt ist er pensioniert, kehrte wieder dorthin zurück, wo er sich als Fußballer wohl gefühlt hat: Zum Lüner SV.
„Arno steht mir, dem gesamten Verein, immer mit Rat und Tat zur Seite“, lobt Vorsitzender Imdat Acar den alten Neuen, der sich langsam, aber sicher, immer besser in die Führungsarbeit des Vereins einarbeitet.
Der einstige Lehrer wird etwas sentimental, wenn er sich selbst vorstellt: „Ich freue mich, als ehemaliges und jetzt wieder neues Mitglied des LSV, als Berater den Vorstand zu unterstützen. Meine aktive Fußballzeit begann ich Anfang der 60er in Schüler- und Jugendteams, trug auch mit Stolz als Senior das rot-weiße Trikot. In Schwansbell erlebte ich die erfolgreichen Regionalligazeiten als glühender LSV-Fan mit.

1990 bestritt ich mein letztes Spiel für unsere Altherren. Heute besuche ich immer noch gerne das LSV-Stadion Schwansbell. Alte Liebe rostet eben nicht.“

Wie ein Wink mit dem Zaunpfahl habe er zu seiner dienstlichen Verabschiedung einen Fußball erhalten. Was lag näher, als nach 40-jähriger Dienstzeit als Lehrer und als Leiter des Lippe Berufskollegs Lünen zu seinem LSV zurückzukehren.

Franke: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Vorstand um Imdat Acar und Peter Marx. Dieser hat in den letzten Jahren trotz erheblich widriger Umstände viel erreicht. Ich stelle meine langjährige Erfahrung in der Jugendarbeit und als Leiter eines mittelständischen Bildungsunternehmens gerne zur Verfügung. Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern, der Jugend sportliche Perspektiven bieten, damit sie nicht nach Ahlen und Dortmund abwandert.
Wir benötigen klare Strukturen, Trainings- und Förderkonzepte gerade beim Nachwuchs, Professionalisierung der Trainer und Betreuer, die Weiterentwicklung einer eigenen Vereinskultur. Nur so bleiben wir ein wichtiges Aushängeschild für Lünen.“
Diese Leitziele sind für den Ex-Lehrer nur zu verwirklichen, wenn in Lünen Wirtschaft, Schulen, soziale Einrichtungen, Verwaltung, Sportverband und Politiker als Freunde und Förderer an der Seite des LSV sind. Franke: „Nur gemeinsam können wir etwas für unsere Stadt Lünen bewegen. Dazu gehört ein noch besseres Miteinander zwischen den Lüner Fußballern. Ich appelliere an unsere ehemaligen Spieler und Mitglieder: Erscheint bitte wieder zu unseren Spielen. Wir wollen so wieder das alte LSV-WIR-Gefühl vermitteln. Wir wollen im Verein noch viel bewegen, sind dabei für jede Unterstützung dankbar!“
„Matze“ oder auch „Mattes“ Drees, hat meist den Schalck in den Augen, meist ein verschmitztes Gesicht. Gerne erzählt er, er spiele Fußball, weil ihm das so viel Spaß mache. Soll er etwas Lustiges rund um den Ball erzählen, nimmt er sich dabei auch selbst gern auf die „Schüppe“. Ein Torjäger ist er nicht. Er zeigt seine Qualitäten im Mittelfeld. „Ich habe schon auf den verschiedensten Positionen gespielt. Als Sechser bin auf meiner Lieblingsposition. Aber, ich spiele dort, wo mich der Trainer hinstellt.“
Er ist inzwischen der einzige Stammspieler, der noch aus der Bezirksliga-Meisterelf von 2012 übrig geblieben ist. Und er bekennt sich eindeutig zu seinem LSV. „Höher spielen? Ja sicher. Am schönsten und besten wäre dies für mich mit dem Lüner SV!“
Jetzt, im Trainingslager in der Türkei, war es wie immer, war es ein Zeichen von Beständigkeit, ja wie ein Ritual. Matthias Drees verlängerte wieder als allererster Akteur aus dem aktuellen Stamm seinen Vertrag beim Lüner SV um ein weiteres Jahr, oder gar für die "Ewigkeit"?.
Das Bild zeigt nach der Vertragsverlängerung (v. l.) Vorsitzenden Imdat Acar, Matthias Drees und Arno Franke.

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