Bundespolizist begleitet Gänsefamilie über Straßen und Gleisanlagen und wird dabei tätlich angegriffen

Trotz des wohlverdienten Sommerurlaubs, versetzte sich ein 56-jähriger Bundespolizist am (25. Juli) in Gelsenkirchen in den Dienst und belgeitet eine Gänsefamilie (Mutter, Vater + 9 Kinder) auf ihrem Weg zum Teich. Dabei kam es auch zu einem tätlichen Angriff auf den Bundespolizisten.

Gegen 09:00 Uhr beobachtete der Bundespolizist, der für die Bundespolizeiinspektion Dortmund als Szenekundiger Beamter (SKB) arbeitet, wie sich die Entenfamilie auf der Overwegstraße in Gelsenkirchen aufhielt.

Daraufhin versetzte sich der 56-Jähriger in den Dienst und warnte Teilnehmer des Straßenverkehrs vor den Hindernissen. Er verständigte zuständigkeitshalber die Gelsenkirchener Polizei und Feuerwehr und begleitete die Familie weiter auf ihrem Weg in Richtung Stadtgarten.

Im Bereich einer Güterzugstrecke kam es dann zu einem tätlichen Angriff auf den Bundespolizisten. Als er zwei Gänseküken aus den Gleisanlagen half, wurde er durch die Gänseeltern angegriffen und gebissen. Die erlittenen Verletzungen waren jedoch nicht so schwerwiegend und der Groll auf die renitenten und aggressiven Erziehungsberechtigten nicht so groß, so dass er seine Begleitung bis zum Stadtgartenteich, trotz der widrigen Umstände, fortsetzte.

Dort verlief eine Identitätsfeststellung bei den beiden erziehungsberechtigten Eltern der Gänseküken, aufgrund von fehlenden Ausweisdokumenten, erfolglos.

WICHTIGER HINWEIS ZU DEN GLEISANLAGEN!

Bei dem Bundespolizisten handelt es sich um eine Person, welche sich mit den Gefahren des Bahnverkehrs auskennt. Deshalb: Bitte aus den Gleisanlagen bleiben! In ähnlichen Sachverhalten IMMER die Feuerwehr oder Polizei benachrichtigten und nicht selber tätig werden.

Denn -Züge durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern. Durch den entstehenden Luftsog können unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung geraten.

- können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen
Bremsweg.
- nähern sich fast lautlos.. Ein elektrisch betriebener Zug -
selbst mit über 200 Stundenkilometern - ist für das menschliche
Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt!
- fahren auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein
Gleis in beide Richtungen befahren.

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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