Kulturausschuss beschließt vor der Sommerpause einstimmig zahlreiche Vorhaben

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Die Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung brachte eine Reihe von Beschlüssen für den Kulturbereich auf den Weg. Besonders auffällig in dieser Sitzung war die konstruktive und zielorientierte Abarbeitung der Tagesordnung durch die Ausschussmitglieder unter der Sitzungsleitung des Ausschussvorsitzenden Karl-Heinz Dargel. Und so freute sich auch der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Peter Gesser, über die einstimmige Annahme der CDU-Anträge: „Erfolgreicher geht’s nicht mehr. Das zeigt aber auch, das unsere Teilfraktion an dieser Stelle gute Vorarbeit geleistet hat, viele Ideen eingebracht und die Anträge gut begründet hat.“
Allein fünf CDU-Anträge standen auf der Tagesordnung der Kulturausschusssitzung. Und fünf Mal gab es hierzu einstimmige Beschlüsse. Zwei Anträge lagen dabei schon einige Wochen vor und hatten eine Irrfahrt von Videokonferenz zu HuFa und Rat hinter sich. Und das, obwohl schon in der öffentlichen Videokonferenz viel Zustimmung erkennbar war.
„Aber manchmal braucht es in der Politik auch Zeit“, so Karl-Heinz Dargel. Er freute sich besonders, dass der Antrag zu dem Landschaftskunstwerk Wasserstände volle Zustimmung fand. „Ich habe mich persönlich sehr mit der Attraktivierung des Standortes beschäftigt und sehr viele und positive Vorgespräche mit dem Lippeverband und dem Chemiepark geführt. Überall habe ich offene Türen vorgefunden und Unterstützung signalisiert bekommen.“ Der Vorsitzende des Lippeverbandes, Prof. Dr. Pätzel, wartet nun auf die Gespräche mit der Marler Verwaltung. Die CDU-Fraktion ist sich sicher: Wenn sich alle von den Ideen begeistern lassen und weitere gute Anregungen auf den Weg bringen, dann wird das ein erfolgreiches Projekt, das sich zwischen Lippe und Kanal entwickeln kann. Hier gibt es Potenzial, Marl überregional zu einem auch touristischen Anziehungspunkt zu machen. Ob Aussichtsplattform, „Blaues Klassenzimmer“ oder eine Lippefähre entstehen können, wird auch von Fördergeldern abhängen. Aber auch hier werden bei einer fruchtbaren Zusammenarbeit aller betreffenden Behörden und Gremien Lösungen zu finden sein. Ein erster Schritt ist jetzt mit dem einstimmigen Signal aus dem Kulturausschuss der Stadt Marl gemacht.
Ein weiterer Antrag war der Einrichtung eines Skulpturenpfades quer durch Marl gewidmet. Startpunkt werden die Wasserstände in Sickingmühle sein, enden soll der Pfad am Volkspark in Alt-Marl. Karl-Heinz Dargel kündigte in der Sitzung bereits eine Sommerradtour auf der Route für alle Kulturausschussmitglieder an
Ein weiterer Antrag befasste sich mit den Denkmalen und Naturdenkmäler in Marl. Der Sprecher der Teilfraktion Kultur, Peter Gesser, regte im Rahmen des Antrages an, einen vollständigen Überblick auf den Internetseiten der Stadt Marl zu veröffentlichen. Baudezernentin Andrea Baudeck kündigte hierzu an, dass im Internet der Stadt Marl beides bald aufgelistet sein wird. Auch die Beteiligung der Stadt Marl am Tag des Denkmals wurde für 2022 beschlossen.
Dass die Übergangslösung des Skulpturenmuseums nicht billig wird, erfuhren die Ausschussmitglieder auf Antrag der CDU. Andrea Baudeck erläuterte in der Sitzung die Baumaßnahme im alten Lehrküchentrakt der Martin-Luther-King Gesamtschule. 80.000 € würde der Umbau für eine Nutzung über zwei Jahre kosten. Danach wird der Trakt abgerissen. Eine Lösung, die nach Aussage der Verwaltung nötig war, um das Museum nicht zwei Jahre ohne einen Standort, an dem restauriert und gearbeitet werden kann, zu lassen. Eine Lösung, die aber auch von der CDU-Fraktion mit der Diskussion möglicher Alternativlösungen kritisch hinterfragt wurde.

Autor:

Jonas Ehm aus Marl

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