Bahnbetriebsunfall in Meerbusch-Osterath - Bundespolizei ermittelt

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Heute Abend (05. Dezember) kam es auf der Bahnstrecke Neuss in Richtung Krefeld, im Bereich der Ortslage Meerbusch-Osterath, zu einem Bahnbetriebsunfall.

Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr ein National Express Zug (RE 32547), gegen 19:28 Uhr, auf einen vorausfahrenden Güterzug auf.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich in dem Personenzug, nach neuesten Informationen der Feuerwehr Meerbusch, bis zu 150 Reisende, von denen bis zu 5 leicht bis mittelschwer verletzt wurden. Nachdem die Oberleitung abgeschaltet und geerdet werden konnte, begann die Feuerwehr mit der Rettung der Reisenden aus dem Zug.

Der Triebfahrzeugführer des auf den Güterzug auffahrenden National Express Zuges konnte ebenfalls gerettet werden und blieb äußerlich unverletzt. Er stand jedoch unter Schock. Nach derzeitigem Kenntnisstand können schwer- bzw. lebensgefährliche Verletzungen bei den Reisenden ausgeschlossen werden.

Aktuell laufen die Rettungsmaßnahmen der Feuerwehr. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Die in dieser Pressemitteilung kommunizierten Zahlen wurden mit der Feuerwehr abgestimmt. Endgültige Zahlen werden voraussichtlich nach Einsatzende kommuniziert werden.

Die gute Nachricht dieses Abends ist:" Für keine Person bestand Lebensgefahr. Niemand wurde schwerst verletzt!".

Die Feuerwehr hat mittlerweile die Rettung der Reisenden abgeschlossen. Nach derzeitigem Kenntnisstand hielten sich im dem Personenzug 155 Reisende auf. Von diesen wurden 41 leicht verletzt. Drei Reisende mittelschwer und drei weitere Personen schwer verletzt.

Die Bundespolizei setzt ihre Ermittlungen zur Ursache des Bahnbetriebsunfalls fort. Diese werden Zeit in Anspruch nehmen. Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung wurde bereits informiert und wird ihrerseits Ermittlungen aufnehmen.

Die Feuerwehr Düsseldorf unterstützt die Versorgung der Verletzten vor Ort und transportierte drei Menschen in verschiedene Krankenhäuser. Gegen 1 Uhr in der Nacht kehrten die letzten Fahrzeuge zurück.

Am frühen Dienstagmorgen forderte die Kreisleitstelle Neuss eine Rettungsdienst Sofortkomponente der Feuerwehr Düsseldorf nach Meerbusch-Osterath an. In der Nähe des Bahnhofs Osterath war es zu einem Unfall zwischen einem Güterzug und einem Personenzug gekommen. Sofort entsendete die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf drei Rettungswagen sowie einen Notarzt in den Rhein-Kreis Neuss. Vor Ort unterstützten die acht Rettungskräfte die medizinische Versorgung der bis zu 47 verletzten Menschen. Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen transportierten die Einsatzkräfte aus Düsseldorf insgesamt drei Verletzte in Krankenhäuser nach Neuss und Düsseldorf.

Gegen 1 Uhr am frühen Mittwochmorgen kehrten die letzten Rettungsdienstfahrzeuge zu ihren Standorten zurück.

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