Spatenstich für die neue Cumol-Anlage von INEOS Phenol im Chemiepark Marl

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INEOS Phenol feiert gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, und Kommunalpolitiker/innen den Spatenstich für die neue Cumol-Investition im Evonik Chemiepark in Marl.

Die neue hochmoderne 750.000-Tonnen-Cumol-Anlage wird die zukünftige Nachfrage bedienen und die Versorgungssicherheit für die INEOS-Anlagen in Gladbeck und Antwerpen verbessern.
Die voll integrierte Anlage nutzt die bestehenden Pipelineverbindungen zwischen der Phenol- und Acetonproduktion von INEOS in Gladbeck, dem Evonik Chemiepark in Marl und dem BP-Raffinerie- und Krackerkomplex in Gelsenkirchen.

Durch die Integration der Rohstoffe aus dem Raffinerie- und Krackerkomplex wird der Standort dazu beitragen, die Effizienz der Anlage zu optimieren. Der Standort profitiert ebenso von der Wasserstraßenanbindung des Marler Hafens.

INEOS Phenol ist der weltweit größte Hersteller von Phenol und Aceton und der größte Verbraucher von Cumol als wichtigem Rohstoff. Der Bau der Anlage wird die Ambitionen der Kunden unterstützen und die Versorgung der INEOS-Phenol- und Acetonwerke in Gladbeck und Antwerpen mit Rohstoffen für die kommenden Jahrzehnte sicherstellen.

Bei der Feier betont Andy Currie, Direktor von INEOS Capital: „INEOS Phenol hat seit fast 20 Jahren einen starken Beitrag zur INEOS-Gruppe geleistet. Die Investition in eine Cumol-Anlage im Weltmaßstab in Marl wird dazu beitragen, den anhaltenden Erfolg dieses Geschäftsbereichs für viele weitere Jahre zu sichern.“

Hans Casier, CEO von INEOS Phenol, sagt: „Wir freuen uns sehr, diese wichtige Rohstoffinvestition für unser europäisches Geschäft zu tätigen. Es zeigt das klare Bekenntnis von INEOS zu seinem Geschäftsbereich, seinen Kunden und Lieferanten. Unsere Kunden sollten zuversichtlich sein, dass wir in unser Geschäft investieren, um ihre langfristigen Geschäftsanforderungen zu erfüllen.“

Minister Pinkwart
erklärt: „Die Chemieindustrie ist Treiber von Innovationen, legt entscheidende Grundlagen und ist unerlässlich für die Bewältigung der anstehenden Aufgaben. Die neue Anlage, die hier entstehen wird, ist ein schönes Beispiel für die Innovationsstärke der Branche. Der heutige Spatenstich ist zudem ein Zeichen für die einmalige Verbundstruktur unserer Chemieindustrie in Nordrhein-Westfalen. Der Verbund leistet einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität der Chemie im nördlichen Ruhrgebiet und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie.“

Dr. Jörg Harren, Standortleiter des Chemieparks Marl, zeigt sich überzeugt von der Stärke des Produktionsverbunds im Chemiepark: „Unser Werk steht nicht nur sinnbildlich für den Chemieverbund des gesamten nördlichen Ruhrgebiets. Wir sind mit unserer starken Infrastruktur und unserer bewiesenen Expertise der richtige Ort für diese Hightech-Chemieanlage von INEOS.“

INEOS Phenol im Chemiepark Marl

INEOS betreibt in Marl im Auftrag von INEOS Phenol eine 260.000 teAnlage. Die INEOS-Anlagen sind Teil des 650 Hektar großen Chemieparks Marl im nördlichen Ruhrgebiet Deutschlands. Der Chemiepark Marl ist der drittgrößte integrierte Industriestandort in Deutschland und beherbergt mehr als zwanzig verschiedene Unternehmen.

Die Produktion von Cumene begann im Jahr 1954. Im Laufe der Jahre wurde die Kapazität auf das heutige Niveau von 260.000 te / a erhöht. Die Rohstoffe für die Anlage (Benzol, Propylen) werden von INEOS Phenol bereitgestellt und per Pipeline, Lastkahn und Triebwagen zum Standort transportiert. Das entstehende Cumol wird dann über eine Strecke von 17 km per Pipeline in unser Phenol-Werk in Gladbeck eingespeist. Ende 2016 war unser Cumene-Werk in Marl mehr als 15 Jahre in Betrieb, ohne dass eine einzige Verletzung aufgrund von Ausfallzeiten auftrat. Unser Standort in Marl erfüllt alle relevanten Sicherheits- und Umweltstandards und ist nach ISO 14001 und ISO 50001 zertifiziert.

Produktionsstart ist Ende 2021 geplant.

Die neue Anlage soll das Phenolwerk des Herstellers in Gladbeck mit Cumol versorgen und hat eine Jahreskapazität von 750.000 Tonnen. Sie ersetzt gleichzeitig eine Altanlage im Chemiepark Marl. Bebaut werden soll eine Fläche von 16.000 Qudaratmetern, Produktionsstart ist Ende 2021 geplant.

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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