Dr. Fritz Behrens, Präsident der Kunststiftung NRW eröffnete das Projekt 25/25/25 im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl.

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Anlässlich des 25jährigen Bestehens der Kunststiftung NRW startete sie das Projekt 25/25/25 in Marl. Die Stiftung ist am 12. September 1989 von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen errichtet worden und hat im Frühjahr 1990 ihre Arbeit aufgenommen.

Die Kunststiftung NRW will das Besondere fördern und damit zu mehr Wagnis und Qualität in Kunst und Kultur herausfordern.
Am Sonntag, den 27. April 2014 um 12 Uhr eröffnete sie die Präsentation der ersten Arbeit, die die Kunststiftung NRW im Rahmen des "Projekt 25/25/25" 25 Museen in Nordrhein-Westfalen stiftet. Im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl hat sich die Künstlerin Lena Henke (geboren 1982 in Warburg, lebt in New York) intensiv mit der Sammlung des Museums befasst. Dabei ist eine collagierte Fotoserie entstanden, deren Form und Ästhetik an die eines Comicstrips angelehnt ist. Das Format, das als "Fotolovestory" vor allem in Magazinen für Jugendliche Verwendung findet, erzählt eine Geschichte, die insbesondere die jüngeren Bewohner von Marl anspricht und diese an das Museum heranführt. Denn ausgewählte Skulpturen der Sammlung agieren hier als Protagonisten. Henke haucht den Skulpturen neues Leben ein, indem sie sie zu Akteuren in der Geschichte macht und ihnen individuelle Charakterzüge verleiht, die an die Eigenschaften ihrer Schöpfer, Künstler wie Hans Arp, Joseph Jäckel oder Marino Marini, angelehnt sind. Damit aktualisiert sie die Kunstwerke nicht nur, sondern verweist gleichermaßen auf die ungebrochene Gültigkeit dieser Meisterwerke.

Ab 27. April ist die gesamte Bildstrecke der Künstlerin im Museum Glaskasten Marl zu sehen sowie ein ausgewähltes Motiv auf großformatigen Werbeflächen in der Stadt, um den Bürgern und Einwohnern von Marl das Museum ins Gedächtnis zu rufen.

Konzept
25 Jahre / 25 Künstler / 25 Museen

Das Projekt "25/25/25" will die Öffentlichkeit neu für die kulturelle Bedeutung der Museen in NRW sensibilisieren. Aus Anlass ihres 25-jährigen Bestehens ermöglicht die Kunststiftung NRW das Zusammentreffen von 25 internationalen Künstlerinnen und Künstlern mit 25 städtischen Kunstmuseen des Landes. Die KünstlerInnen werden sich mit der jeweiligen Sammlung befassen und eine neue Arbeit entwickeln, die das Museum reflektiert und das Haus im weitesten Sinne ‚porträtiert‘. Dieses neue Werk wird 2014 in den jeweiligen Museen ausgestellt werden und gleichzeitig auf den Plakatwänden der entsprechenden Stadt zu sehen sein, um die Bewohner auf ‚ihr‘ Museum aufmerksam zu machen. Das neu entstandene Kunstwerk geht in die Sammlung des jeweiligen Museums ein.

Video


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Die Auswahl der teilnehmenden Museen erfolgte durch eine erste Jury, die aus den Kunstkritikern Dr. Astrid Mania (freie Kritikerin), Dominikus Müller (frieze d/e) und Antje Stahl (monopol) bestand. Auswahlkriterien waren die Stringenz des Ausstellungsprogramms sowie eine Beziehung des Museums zur zeitgenössischen Kunst.
Die Künstlerinnen und Künstler wurden von einer internationalen Expertengruppe mit Lorenzo Benedetti, Direktor Vleeshal, Middelburg (NL), Dr. Yilmaz Dziewior, Direktor Kunsthaus Bregenz (A), Prof. Georg Imdahl, Kunstakademie Münster und Kunstkritiker, Düsseldorf, Thibaut de Ruyter, Ausstellungsarchitekt und Kunstkritiker, Berlin, Prof. Katharina Sieverding, Universität der Künste Berlin, Düsseldorf, und Adam Szymczyk, Direktor Kunsthalle Basel (CH), vorgeschlagen und eingeladen.

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