Gegen Gentechnik und Dioxin in Lebensmitteln, Greenpeace in Berlin

Greenpeace-Aktivisten Kerstin Depiereux und Thorsten Unterhuber vor dem Brandenburger Tor
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Vor dem Hintergrund des aktuellen Dioxin-Skandals der Futtermittelindustrie und passend zur Messe „Grünen Woche“ beteiligten sich Greenpeace-Aktivisten aus Mülheim an der bundesweiten Großdemonstration, die in Berlin unter dem Motto "Wir haben es satt! Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten" stattfand.
Bauern, Verbraucher, Tierschutzaktivisten und Umweltschützer sowie Engagierte für Nord-Süd-Gerechtigkeit demonstrierten gemeinsam in der Bundeshauptstadt für eine neue Lebensmittel- und Landwirtschaftspolitik. Veranstalter war ein Bündnis aus über 120 Organisationen.

Kreativ wurden von den rund 20.000 Teilnehmern, teils in Berufskleidung und mit Traktoren, die Forderungen nach einer EU-Agrarreform lautstark vorgetragen.
Ziel ist eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft, die Leistungen für Tier- und Umweltschutz honoriert, Bauernhöfe statt Agrarfabriken fördert und gesunde und fair erzeugte Lebensmittel sichert. Industrielle Massentierhaltung müsse zurück gedrängt werden und Patente auf Saatgut und Organismen verhindert werden, waren weitere Forderungen der Demonstranten.

Greenpeace fordert schärfere Kontrollen bei Futter- und Lebensmitteln, eine umfassende Veröffentlichung von Kontrollergebnissen, die Förderung der ökologischen Landwirtschaft. Zudem sollen Landwirte nur so viele Tiere halten, wie ihr eigener Hof ernähren kann. Statt auf die Turbo-Produktion mit massivem Einsatz von Pestiziden, großflächigen Monokulturen und Gen-Pflanzenanbau zu setzen, sollten Kleinproduzenten gestärkt und die natürlichen, regionalen Ressourcen genutzt werden.

Autor:

Stefan Bluemer aus Mülheim an der Ruhr

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