SPD-Fraktion testet das Baden in der Ruhr

Mitglieder der SPD-Fraktion überzeugten sich selbst von der Wasserqualität und nahmen ein Bad in der Ruhr.
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Das Baden in der Ruhr war im Sommer schon immer eines der beliebtesten
Freizeitbeschäftigungen der Mülheimer. Über viele Jahre war das Schwimmen im hiesigen Fluss aber offiziell verboten. Ab nächstem Sommer soll es an einer Badestelle am Saarner Ruhrstrand aber wieder erlaubt werden. Mitglieder der SPD-Ratsfraktion überzeugten sich in dieser Woche von der Wasserqualität.

Die Sozialdemokraten hatten zu einem Ortstermin geladen und hätten am sommerlichen Mittwoch terminlich kaum besser liegen können. Kurzerhand schlüpften die Lokalpolitiker aus den Klamotten und testeten das Bad in der Ruhr. "Es war ein angenehmer erster Eindruck", meinte Oliver Willems, der sportpolitische Sprecher der Fraktion. Er freut sich, dass auch die anderen Parteien das Vorhaben unterstützen.

Auch Martina Ellerwald, Leiterin des Mülheimer Sportservices (MSS), ist optimistisch, dass es mit Beginn der Sommersaison 2018 losgehen kann. Angedacht ist es 10 x 40 Meter große Fläche, die durch Leinen abgetrennt werden soll. Die Badestelle muss mindestens 50 Meter Abstand von der Mendener Brücke haben und liegt somit nicht direkt an der großen Wiese des Ruhrstrandes, wo sich die Spielgeräte für Kinder, der Bolzplatz und der Container der PIA befinden, sondern ein Stück weiter stadteinwärts.

"Wir richten eine Badestelle ein und kein Naturbad", erklärt Martina Ellerwald. Heißt: Es gibt keinen Eintritt, allerdings auch keine Attraktionen Zur besseren Einsicht soll der komplette Uferbereich gerodet werden, ansonsten möchte der MSS aber so wenig wie möglich in die Natur eingreifen. Einbauten wie etwa eine Treppe zum Einstieg ins Wasser wird es nicht geben. "Obwohl wir an manchen Tagen eine Aufsicht vorgesehen haben, erfolgt das Baden weiterhin auf eigene Gefahr", betont Ellerwald. Vor allem deshalb, weil es keinen Nichtschwimmerbereich gibt. "Es geht ziemlich schnell auf 2,20 Meter", erklärt die MSS-Leiterin.

Bevor es im nächsten Jahr tatsächlich losgehen kann, werden Taucher den Grund untersuchen. Das Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung nimmt aktuell Wasserproben, um ein Frühwarnsystem zu entwickeln. Die Besucher sollen sowohl online als auch vor Ort sofort erkennen können, ob das Baden aufgrund der Wasserqualität möglich ist oder nicht.

Autor:

Marcel Dronia aus Mülheim an der Ruhr

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