Internationale Deutsche Meisterschaft der U22
Knapp am Edelmetall vorbei!

Die NRW-Auswahl bei der DM!
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In der vergangenen Woche war es soweit, ein weiteres sportliches Highlight in der laufenden Saison im olympischenBoxen stand mit den Deutschen Meisterschaften der U22 in Rostock an.

Vom 29.10.2019 bis einschließlich 02.11.2019 wurde in Rostock in der OSPA Arena die jeweiligen Titel in den verschiedenen Gewichtsklassen ausgeboxt und mitten dabei Chris Marco Eloundou.

Zwölf Teilnehmer gingen im Weltergewicht, in dem auch Marco startete, und da er nicht zu den 4 Athleten gehörte, die ein Freilos für die erste Runde zogen, begannen für ihn die Deutschen Meisterschaften bereits mit dem Achtelfinale.

Auch war schon nach der Auslosung klar, dass der Weg in Finale schwer sein würde, denn alle Medaillenfavoriten befanden sich in seiner Gruppe.

So traf er im Achtelfinale auf dem kampferfahrenen Magomed-Salam Tepsaev, dem aktuellen Landesmeisters aus Schleswig-Holstein, der schon internationale Erfahrung in seinem Heimatland sammeln konnte.

Die Hürde zum Viertelfinale nahm Marco jedoch souverän, nach einer temporeichen ersten Runde auf Augenhöhe, erhöhte Marco in der zweiten Runde den Druck auf seinem Kontrahenten, der diesem nicht mehr gewachsen war.

Sieger durch RSC in der 2. Runde: Chris Marco Eloundou!

Im Viertelfinale kam es dann auf das Zusammentreffen mit dem absoluten Titelfavoriten Frank Kilp vom Landesverband Hessen, der in seinem Achtelfinale Johannes Hickmann aus dem Landesverband Thüringen, Europameisterschaftsteilnehmer 2018 sowie Deutschen Meister in einer anderen Gewichtsklasse, eindrucksvoll schlagen konnte.

Frank Kilp, der Nationalkaderathlet vom Olympiastützpunkt Rhein-Neckar ist mehrfacher Deutscher Meister, international erfahren und nahm bereits an den Europameisterschaften teil. Außerdem startete er in der letzten Bundesligasaison erfolgreich für das Boxteam Hessen.

Die Zuschauer sahen den wohl besten Kampf in dieser Gewichtsklasse bei den Deutschen Meisterschaften, bei dem beide Athleten an ihre Grenzen gehen mussten.

Während, der an Reichweite überlegene Hesse durch gute Beinarbeit und Meidbewegungen gefallen konnte, befand sich Marco im permanenten Vorwärtsgang. Mit einer stabilen Deckung und flüssigen Oberkörperbewegungen überbrückte er die Distanz, stellte seinen Gegner und versuchte im Infight zu punkten.

Die ersten beiden Runden waren „eng“, wobei jede „Ecke“ eine für sich entscheiden zu vermochte, es also auf die dritte Runde ankam.

Hier setzte Marco die besseren Treffer aus der Halbdistanz, deren sich der Hesse nunmehr nicht mehr entziehen konnte und hielt das Tempo hoch und lies keine Treffer zu.

Zur Verwunderung wurde diese Runde jedoch mit 4:1 in die andere Ecke gewertet und Marco musste sich mit 29:28 geschlagen geben.

Frank Kilp sicherte sich dann auch im Finale erneut die Deutsche Meisterschaft.

Autor:

Frank Nierhaus aus Mülheim an der Ruhr

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