Handarbeit für Brustkrebsfrüherkennung und Barrierefreiheit
"discovering hands" strickt Pollermützen mit pinkem Bommel

Marketingleiterin Nina Petrick (r.) und Gudrun Heyder, Presse & PR discovering hands, am Haus der Wirtschaft, dem Unternehmenssitz von discovering hands, mit selbst gemachten Pollermützen
  • Marketingleiterin Nina Petrick (r.) und Gudrun Heyder, Presse & PR discovering hands, am Haus der Wirtschaft, dem Unternehmenssitz von discovering hands, mit selbst gemachten Pollermützen
  • Foto: discovering hands
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Anlässlich des diesjährigen Sehbehindertentages am 6. Juni unterstützt "discovering hands" aktiv eine tolle Aktion des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes DBSV: Poller stellen für sehbehinderte Menschen gefährliche Hindernisse dar. Um sie sichtbarer zu machen, führt der DBSV eine „Pollermützen-Aktion“ durch – und wir machen mit! Denn auch für unsere stark sehbehinderten Medizinisch-Taktilen Untersucherinnen (MTU) sind Poller eine Behinderung im Alltag.

Mützen aus Mülheim

Fingerfertige MTU und einige Büromenschen und MTU-Trainerinnen aus den Mülheimer und Berliner discovering hands-Teams haben zu Strick- und Häkelnadeln gegriffen und rot-weiß gestreifte Wollmützen für Poller fabriziert.
Die Mützen aus Mülheim haben wir nach Berlin geschickt, um sie mit den dortigen Exemplaren rund um die dh-Akademie und das discovering hands Zentrum den Pollern aufzusetzen. Der DBSV freut sich über unsere Mitwirkung und hat uns erlaubt, unsere Mützen statt mit roten mit pinkfarbenen Bommeln zu schmücken – denn Pink ist die Farbe der Brustkrebsfrüherkennung. Diese ist auch in Pandemiezeiten sehr wichtig, um Tumore frühestmöglich diagnostizieren und behandeln zu können! In allen unseren Partnerpraxen sind MTU-Untersuchungen mit den entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen möglich.

Sichere Früherkennung

Dem Thema sichere Früherkennung widmet sich die immer größer werdende discovering hands-„Familie“ weiterhin mit Leidenschaft: Mit 14 neu ausgebildeten MTUs werden wir in Kürze insgesamt fast 60 Medizinisch-Taktile Untersucherinnen deutschlandweit in Arztpraxen und Kliniken einsetzen können. 20 neue Partnerpraxen kommen hinzu. Bitte weitersagen: Wir suchen stets weitere interessierte blinde und sehbehinderte Frauen zwischen 18 und Ende 50, die diesen konkurrenzlosen Job mit Sinn erlernen und in unbefristeter Anstellung ausüben möchten.

Autor:

Markus Tillmann aus Essen-Kettwig

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