Lesebühne Mülheim an der Ruhr, 02.03.2018

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Peter Roßkothen (Foto: @ Manfred Wrobel)
 
Lavinia Unger (Foto: @ Manfred Wrobel)
Es ist zwar schon einige Zeit her, aber besser spät als nie.
Am 02. März 2018 war es wieder so weit, die 54. Mülheimer Lesebühne öffnete die Türen für Autoren, Musiker und Künstler. Hier eine kleine Nachlese!

Eine dicke Zahnbacke konnte Manfred Wrobel nicht davon abhalten, seine Gäste zu begrüßen und einen gelungenen Abend zu präsentieren.
Danke lieber Manfred!

Weiter durch den Abend führte Peter Roßkothen aus Düsseldorf.

Die Germanistin Lavinia Unger aus Münster stellt uns ihren Debütroman »Das Bildnis der Schwestern« vor. Zum Inhalt des Romans schreibt die Autorin auf Seite drei:
[Ein kluger Kopf hat einmal gesagt: »Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten. « Diesen Rat beherzigt der Künstler Antonio, der unerschütterlich an die zerrissene Ruth glaubt, die ihn immer wieder vor den Kopf stößt. Er spürt, dass sie etwas verbirgt, und drückt dies auch in seinem Gemälde aus.
Ruth ist jedoch nicht die Einzige, die vor der Wahrheit davon läuft. Auch ihre Schwester und Antonios bester Freund werden gezwungen, sich mit ihrem Leben und der Vergangenheit auseinanderzusetzen, denn alles scheint sich in dramatischer Weise auf eine Wiederholung der Geschehnisse hinzubewegen.]
Wer wissen möchte, was zwischen den ungleichen Schwerstern Ruth und Romana vorgeht, warum ihr Leben aus den Fugen gerät, dem empfehle ich, einfach mal ins Buch zu schauen und den Roman »Das Bildnis der Schwester« zu lesen.
Zum Ausklang ihrer Darbietung erfreute uns Lavinia Unger noch mit einem Alliterationen - Gedicht. Ganz nach meinem Geschmack.

Der Schriftsteller Ingo Fischer aus Dinslaken nahm uns mit auf die letzten Lebenswege des Alters. Er erzählt in seinem gleichnamigen Buch »Lebenswege« wie er mit dem Tabuthema Tod umgeht. Eindrucksvoll widmete er sich in seiner ersten Geschichte seinem Stiefbruder Jörg, der mit 29 Jahren plötzlich aus dem Leben gerissen wurde. Ohne Vorwarnung! Ein Ereignis was seinen Umgang mit dem Tod sehr prägte.

Danach eine kleine musikalische Pause von Mülheims Sologitarrist Mitchel Summer.

Auch Bonn hat ein Naherholungsgebiet, sogar eins mit Leichen. In dem Rheinland - Krimi »Die Toten vom Ennert« schickt die Autorin Karin Büchel Mira Jäger auf Verbrecherjagd. Dieser Fall wird Miras ganz persönliche Herausforderung. Sie sticht in ein Wespennest moralischer Abgründe. Jedes Kapitel ist ein einzelner Tag. Der Krimi beginnt an einem Mittwoch dem 12. Oktober und endet Sonntag, dem 13. November. 160 Seiten voller Spannung.

Lars Albrecht bediente das Genre des Fantasy-Romans. In seinem Roman »Die letzte Stunde der Menschheit« geht es um den ewigen Kampf, Gut gegen Böse.

»Vom Abenteuer 100 Kilometer zu laufen« schaffte es die Schriftstellerin Verena Liebers den Zuhörer, mit dem Laufen anzustecken.

Der Schriftsteller Vougar Aslanov kommt aus Aserbaidschan. Er schreibt auf Russisch, Aserbaidschanisch und Deutsch. Vougar Aslanov erzählte Geschichten aus seiner Heimat.

Nadine Muriel ist in der Horrorecke zu Hause. Ihre Geschichte »Der Kühlschrank« ist nichts für zarte Gemüter. Macht Ihr Kühlschrank auch seltsame Geräusche? Nadine Muriel kennt die Gründe. Sie nicht? Dann sollten Sie das Buch »Dunkle Gefährten«, lesen.

Rainer Wüst, ein Autor des schwarzen Humors schafft es immer wieder, heitle Themen ironisch zu verpacken und mit einer Leichtigkeit vorzutragen.

Auch diesmal stellten verschiedene Künstler ihre Werke aus.

Ich freue mich schon auf die nächste Lesebühne am 04. Mai 2018.

Ihre Gabriele Pluskota

Danke für die Fotos Lieber Manfred!
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4 Kommentare
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Manfred Wrobel aus Mülheim an der Ruhr | 14.03.2018 | 19:06  
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ANA´ stasia Tell aus Essen-Ruhr | 14.03.2018 | 21:15  
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Manfred Wrobel aus Mülheim an der Ruhr | 15.03.2018 | 18:53  
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Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 18.03.2018 | 11:34  
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