Gebürtiger Mülheimer feiert beim VfB seine Rückkehr

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VfB-Präsident Frank Linnecke (li.) und Hauptsponsor Hans-Joachim Kemkes (re.) begrüßen Neuzgang Arman Corovic. (Foto: Heinz Haas)

Auf diese Verpflichtung ist der VfB Speldorf besonders stolz: Der Fußball-Oberligist konnte den 21-Jährigen Arman Corovic, der bereits in der Regionalliga für die zweite Mannschaft von Greuther Fürth gespielt hat, zum VfB locken. Und das Beste: Der Innenverteidiger ist gebürtiger Mülheimer

Bis zu seinem zwölften Lebensjahr hat er in der Jugend des SV Rot-Weiß gekickt. "Bei mir hat er aber immer links vorne gespielt, er wollte nie als Verteidiger spielen", erinnert sich sein ehemaliger Trainer Günter Porscha. Das hat sich mittlerweile geändert. Über die Stationen Bayer Leverkusen, VfL Bochum, 1860 München und Rot-Weiss Essen kam er schließlich 2016 zu Greuther Fürth.

"Ich habe in der Regionalliga gespielt, aber oben mittrainiert", erzählt der Bosnier, der sogar schon U-Länderspiele für sein Land absolviert hat. Nach einem starken Jahr kam er nach einem Wechsel auf den Positionen des Trainers und des Sportdirektors zuletzt nicht mehr ganz so oft zum Zug. Dies bewegte den jungen Fußballer offenbar zum Umdenken. "Ich möchte jetzt eine Ausbildung beginnen", sagt er.

Sein neuer Verein konnte ihm auch schnell eine verschaffen. Seit dem 1. August ist er bei Gottfried Schultz als Automobilkaufmann in der Lehre. Von seinem neuen Verein ist der Neuzugang aber auch menschlich überzeugt. "Der Teamgeist hat mir sofort gefallen und ich weiß, dass wir in der Offensive großes Potenzial haben", sagt Corovic. Mit dem Traum, doch noch einmal in die Regionalliga zurückzukehren, hält der Innenverteidiger nicht hinter dem Berg.

Allerdings muss er erst einmal fit werden. Unwahrscheinlich, dass er am Sonntag im ersten Saisonspiel der Speldorfer schon in der Startelf stehen wird. Um 15 Uhr gastieren die Grün-Weißen bei Ratingen 04/19.
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