UPDATE: Evakuierung
Bombe in Borbeck gesprengt

An der Sühlstraße in Borbeck ist heute bei der Untersuchung von „Verdachtspunkten“ eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden, die heute um 17 Uhr vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf kontrolliert gesprengt wird. Innerhalb des Gefahrenbereiches im Radius von 250 Metern von der Fundstelle wohnen etwa 135 Personen, die evakuiert werden müssen. Alle Betroffenen werden durch Lautsprecherdurchsagen und durch Handzettel von Bediensteten des Ordnungsamtes und der Feuerwehr darüber informiert. Mit den Evakuierungsmaßnahmen wird um 14 Uhr begonnen. Betroffen sind auch der Landschaftspark Haus Ripshorst, der verlassen werden muss und dann bis zur Sprengung nicht mehr betreten werden darf, sowie ein kleiner Abschnitt des Rhein-Herne-Kanals, der ebenfalls gesperrt wird.

Für Personen, die nicht unterkommen können, stehen an der Kreuzung Einbleckstraße / Buschkämpen ein Bus der Feuerwehr sowie ein Pavillon als Betreuungsstelle zur Verfügung. Bettlägerige, kranke und gebrechliche Personen, die ihre Wohnungen nicht selbstständig verlassen können, haben die Möglichkeit, einen Fahrdienst unter der Rufnummer 19222 anzufordern. Bewohner im Umkreis von bis zu 500 Metern von der Fundstelle werden aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen. Für weitere Informationen ist eine Bürgerhotline unter den Rufnummern 825-2054 und 825-2235 zu erreichen.

An folgenden Punkten / Kreuzungen werden ab 16 Uhr Straßensperrungen eingerichtet: Gehwege Ripshorst und Ripshorster Straße, Ripshorster Straße 182, Sühlstraße 25, Gehweg am Kanal, Einbleckstraße / Sühlstraße, Einbleckstraße / Quellstraße, Dellwiger Straße / Ripshorster Straße. Betroffen ist auch die STOAG-Buslinie 957, die umgeleitet wird. Von der Burg Vondern und der Einbleckstraße werden von der STOAG Pendelbusse zur Marina eingesetzt.

Die Bombe wurde unter 175 Tonnen Sand ohne besondere Vorkommnisse um 17:05 Uhr gesprengt, alle Sperrungen werden jetzt wieder aufgehoben, und die evakuierten Personen können auch wieder zurück in ihre Wohnungen.

Autor:

Judith Schmitz aus Bottrop

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