Pumpwerksbaustelle: Arbeiten schreiten voran
Tiefbauarbeiten fast abgeschlossen

Die gigantische Pumpwerksbaustelle im Holtener Bruch.Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV
  • Die gigantische Pumpwerksbaustelle im Holtener Bruch.Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV
  • hochgeladen von Klaus Bednarz

Die Bauarbeiten der Emschergenossenschaft für das neue unterirdische Pumpwerk im Holtener Bruch sowie für den Abwasserkanal Emscher schreiten zügig voran. Aufgrund dieses Baufortschrittes kann jedoch künftig die provisorische Behelfsbrücke über die Emscher nicht mehr für An- und Abtransporte genutzt werden.

Ab Mittwoch, 20. Februar, wird die Baustelle in Biefang vorerst nur noch über die Kurfürstenstraße angefahren. Auch die Abtransporte erfolgen über die Kurfürstenstraße. Die Emschergenossenschaft bittet die Bevölkerung um Verständnis und bedankt sich für die Geduld – sowie ausdrücklich auch für das große Interesse an dem Bauprojekt.

2021 in Betrieb

Aktuell befindet sich die Emschergenossenschaft in den letzten Zügen der Beton-Tiefbauarbeiten für das neue Gebäude. In Kürze wird mit dem Bau des oberirdischen Betriebsgebäudes begonnen. Gestartet waren die Arbeiten für das Pumpwerk Oberhausen im Frühjahr 2016. Voraussichtlich Ende 2020 wird die neue Betriebsanlage fertig gestellt werden. Im Jahr 2021 soll sie dann mit dem Gesamtsystem Abwasserkanal Emscher (AKE) in Betrieb gehen.
Der AKE ist insgesamt 51 Kilometer lang und reicht von Dortmund bis Dinslaken. Der Abschnitt zwischen Dortmund bis Bottrop wird seit dem 24. September bereits schrittweise in Betrieb genommen.
Fertig verlegt ist der Kanal jedoch schon bis Biefang – allerdings kann der Abschnitt erst geflutet werden, wenn das Pumpwerk Oberhausen sowie der letzte Kanalabschnitt bis Dinslaken ebenfalls gebaut sind. An beiden Projekten wird aktuell noch gearbeitet. Oberhausen ist daher aktuell beim Emscher-Umbau ein Schwerpunkt-Standort.
Wieso überhaupt Pumpwerke? Ganz simpel: Aufgrund des Gefälles von 1,5 Promille würde der Kanal Dinslaken ohne Pumpwerke in 80 Metern Tiefe erreichen – zu tief, um das Abwasser anschließend in die Kläranlage zu heben. Das Gefälle wird künftig stattdessen durch drei Pumpwerke ausgeglichen: in Gelsenkirchen, Bottrop (beide bereits in Betrieb) sowie in Oberhausen.

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