StOAG spart weiter

Wo im Oberhausener Stadtgebiet könnten sich Änderungen im Tagstreckennetz der StOAG ergeben? Die Vorstandsmitglieder Peter Klunk (rechts) und Werner Overkamp informierten über den Stand der Planung. 		                Foto: Klaus Bednarz
  • Wo im Oberhausener Stadtgebiet könnten sich Änderungen im Tagstreckennetz der StOAG ergeben? Die Vorstandsmitglieder Peter Klunk (rechts) und Werner Overkamp informierten über den Stand der Planung. Foto: Klaus Bednarz
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Das Sparen hört nicht auf: Auch wenn die StOAG nach einem Rekordstand von 12 Millionen gefahrenen Kilometern 3 Millionen Kilometer eingespart hat, um ihr Scherflein zu den Sparmaßnahmen der Stadt beizutragen, im nächsten Sommer muss die Verkehrsgesellschaft rund 840.000 Euro erneut weniger ausgeben.
„Die StOAG hat ihre Hausaufgaben gemacht“, ist sich Vorstandsmitglied Peter Klunk sicher. Aber das reicht noch nicht. Da eine Großstadt wie Oberhausen ein Nachtnetz brauche, müsse das Tagnetz noch mal durchgeforstet werden. Das werde, so Klunk, ungleich schwerer als bei den Sparmaßnahmen von 2006.
Der 10-Minuten-Takt soll weitestgehend beibehalten werden. Dies geschehe zum Teil durch die Überlappung von Buslinien.
Rund 400.000 KIlometer sollen künftig im Streckennetz weniger gefahren werden. Dabei werde man verstärkt das Fahrgastaufkommen berücksichtigen. So gebe es bei manchen Linien werktags nur eine Auslastung von im Schnitt nur 10 Prozent in der Zeit von 7 bis 18 Uhr.
Drei Bushaltestellen (von 300) werden in Zukunft wegfallen. Betroffen sind die Haltestellen Sealife, Weißensteinstraße und Steeler Straße. In einem Radius von 400 Metern seien aber andere Haltestellen erreichbar.
In trockenen Tüchern ist das neue Netz der StOAG noch nicht. Das Konzept wurde bereits in einer Informationsveranstaltung StOAG-Mitarbeitern vorgestellt und diskutiert, eine weitere gab es für Vertreter der Fraktionen, der Interessenverbände und caritativen Einrichtungen der Stadt sowie Vertretern von Pro Bahn.
Im November entscheidet dann der Aufsichtsrat der StOAG über die Annahme des neuen Tagnetzes, Anfang des nächsten Jahres der Rat der Stadt. In Kraft treten könnte dann das neue Liniennetz am 2. Sonntag im Juni 2011.

Autor:

Klaus Bednarz aus Oberhausen

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