Verkehr in Oberhausen

Norbert Axt auf einer Fahrradtour am 4. Juni. Zu dieser luden die GRÜNEN ein, um Mitglieder und Interessierte über die Situation rund um den Sterkrader Wald und das Autobahnkreuz Oberhausen vor der Mitgliederversammlung zum Thema „Verkehr“ vor Ort zu informieren. Foto: privat
  • Norbert Axt auf einer Fahrradtour am 4. Juni. Zu dieser luden die GRÜNEN ein, um Mitglieder und Interessierte über die Situation rund um den Sterkrader Wald und das Autobahnkreuz Oberhausen vor der Mitgliederversammlung zum Thema „Verkehr“ vor Ort zu informieren. Foto: privat
  • hochgeladen von Klaus Bednarz

Motorisierter Verkehr in Oberhausen ist nicht zuletzt eine ungeheure Lärmbelastung. Auch das verdeutlichte Norbert Axt mit einer Präsentation auf der Mitgliederversammlung der Grünen. Diese hatte das Schwerpunktthema „Verkehr“ auf der Tagesordnung.

Die Anwesenden diskutierten über den Ausbau der Betuwe-Linie, den Nahverkehrsplan, das Mobilitätskonzept und den Ausbau von Autobahnen.
Der neue Bundesverkehrswegeplan misst dem Ausbau der A3 in Oberhausen höchste Priorität zu. Die Strecke soll auf sechs, an einigen Stellen auf acht Spuren erweitert werden. Dies hätte zur Folge, dass Landschafts- und Naturschutzgebiete, auch Rote-Listen-Arten betroffen wären; Kleintieren würden Gehölzstrukturen genommen.
Der rote Faden in den Ausführungen des umweltpolitischen Sprechers der Grünen war demnach die Frage: „Ist dieser Ausbau nötig?“ Vergleichbare Ausbauten zeigen, dass das hohe Verkehrsaufkommen und die damit einhergehenden Stauungen nur kurzfristig gelöst werden. „Nach einem halben Jahr staut es sich wieder auf diesen Abschnitten, wie vor dem Ausbau.“
Eine Anwesende warf ein, dass die Planung auf einer Verkehrszählung aus dem Jahr 2013 basiere. Es sollte daher erst noch einmal gezählt werden, so die Forderung.
Regina Wittmann, Fraktionssprecherin der Grünen, mahnt, dass der Ausbau nicht durch das Versprechen des Lärmschutzes bei den Anwohnenden erkauft werden dürfe. Norbert Axt plädiert stattdessen dafür, dass die gesamte Planung des Bundes infrage gestellt werden muss: „Der Bundesverkehrswegeplan muss Strategien entwickeln, wie der motorisierte individuelle und der LKW-Verkehr reduziert werden.“

Mobilitätskonzept

Auf kommunaler Ebene können diese Fragen durch das Mobilitätskonzept, das in den nächsten drei Jahren entwickelt wird, beantwortet werden. Dabei gilt es, über die Neugestaltung des Straßenraums nachzudenken, die das Alltagsfahrradfahren begünstigt. „Dazu gehört auch, dass Fahrradboxen im öffentlichen Raum installiert werden“, so Armin Röpell, Mitglied der Grünen. Norbert Axt auf einer Fahrradtour am 4. Juni. Zu dieser luden die GRÜNEN ein, um Mitglieder und Interessierte über die Situation rund um den Sterkrader Wald und das Autobahnkreuz Oberhausen vor der Mitgliederversammlung zum Thema „Verkehr“ vor Ort zu informieren. Foto: privat

Autor:

Klaus Bednarz aus Oberhausen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

5 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.