SPD Rheinberg ist gegen die Erweiterung des NIAG Hafen in Orsoy

Der Hafen ist ein landesbedeutsamer Hafen. Eine Erweiterung lehen wir ab, so Peter Tullius, weil mit stärkerer Belastung der Anlieger zu rechen ist und die Erweiterung auch Landschaftsschutzgebiet berührt. Für den bestehenden Hafen erwarten wir, dass die Niag geeignete Maßnahmen ergreift, um zukünftig Belastung durch Kohlenstaub für die Orsoyer Bürger zu verhindern.

Text: Peter Tullius
Ratsherr und SPD Ortsvereinsvorsitzender Rheinberg

Siehe auch den Artikel der Rheinischen Post

Am Dienstag entscheidet der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt über die Stellungnahme der Stadt zum Regionalplan. Die Anwohner-Initiative hat sich angekündigt und will Flagge zeigen gegen eine mögliche Erweiterung.

Textquelle RP von Herrn Uwe Plien

Als im Stadthaus der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt tagte, dürfte es im Sitzungsraum 249 sehr eng gewesen sein. Denn gleich zwei Initiativen wollen dort Präsenz zeigen. Der „dickste“ Tagesordnungspunkt befasst sich mit der Aufstellung des Regionalplans Ruhr. Konkret: mit der Stellungnahme der Stadt Rheinberg dazu. Es geht in erster Linie um den Orsoyer Niag-Hafen, aber auch um das Areal der Messe Niederrhein. In beiden Fällen verfolgen Anwohner die Planungen kritisch mit Argusaugen.

Der Regionalplan ist von großer Bedeutung. In ihm werden aus dem übergeordneten Landesentwicklungsplan Vorgaben für die nachfolgenden Planungsebenen – vor allem für die kommunale Bauleitplanung – in Form von verbindlichen Zielen und abwägbaren Grundsätzen entwickelt. Der Regionalplan steuert also alles, was in den kommenden Jahren an räumlicher Entwicklung ansteht

Die Niag hat als Betreiberin des Orsoyer Rheinhafens eine mögliche Erweiterung des Hafen-Areals eingetragen. Sie kommt in etwa einer Verdopplung der jetzigen Fläche gleich. Das wollen die in einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossenen Anwohner nicht hinnehmen. Die Stadt unterdessen empfiehlt dem heute tagenden Ausschuss zuzustimmen. Auch deswegen, weil es sich beim Rheinhafen, der in erster Linie Kohleumschlagsplatz ist, schon jetzt um einen „landesbedeutsamen Hafenstandort“ handele. Zudem habe die Niag darauf hingewiesen, dass es derzeit keinen Bedarf für eine Erweiterung gebe. Es gehe nur darum, die Möglichkeit zu eröffnen

Autor:

Wilhelm Dibowski aus Rheinberg

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