Ministerium für Heimat will Missstände aufdecken lassen
Kontrollen in Häusern von Altro Mondo

Die Mieter der Blumenstraße gingen immer mal wieder auf die Straße, um gegen die Missstände zu demonstrieren. Einmal filmte sogar der WDR. Archiv-Foto: LK
  • Die Mieter der Blumenstraße gingen immer mal wieder auf die Straße, um gegen die Missstände zu demonstrieren. Einmal filmte sogar der WDR. Archiv-Foto: LK
  • hochgeladen von Anja Jungvogel

In zehn Städten in NRW finden derzeit Kontrollaktionen in Häusern der DEGAG/Altro Mondo statt - darunter auch in Kamen.
Seitdem die Altro Mondo die Hochhäuser in der Blumenstraße übernommen hat, gibt es immer wieder Ärger. Sogar eine Bürgerinitiative (Flowerstreet) hatte sich gegründet, mit dem Ziel, das Interesse einer breiten Öffentlichkeit zu gewinnen.
Doch alle Anstrengungen, Diskussionen, Gespräche mit dem ehemaligen Bürgermeister Hupe und der Hausverwaltung verliefen letztendlich ins Leere. Schließlich gaben die Aktivisten der „Flowerstreet“ resigniert auf.

Doch jetzt scheint wieder Bewegung in die Sache zu kommen. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung geht nun gegen die Missstände in den Wohnungen vor. Im Visier sind Mietshäuser in Castrop-Rauxel, Dorsten, Dortmund, Duisburg, Hagen, Herne, Lemgo, Oerlinghausen,Wuppertal und in Kamen.

Die Kamener Stadtverwaltung schickte Mitarbeiter*Innen aus den Bereichen Bauen, Soziales zur Überprüfung in die Blumenstraße. Die Feuerwehr stellte zudem vereinzelt Mängel an Rauchabzügen, Brandschutztüren sowie Aufzugsanlagen fest.
Die Stadt Kamen wird DEGAG/Altro Mondo nun auffordern, diese unverzüglich zu beheben.

Bürgermeisterin Elke Kappen zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf der gemeinsamen Aktion: „Nachdem wir unsere Kontrollen im Wohnungsbestand der DEGAG/Altro Mondo im vergangenen Jahr deutlich verstärkt haben, sind wir froh darüber, dass bei der aktuellen Kontrolle keine nennenswerten sicherheitsrelevanten Mängel festgestellt wurden. Gleichwohl legt die Stadt Kamen großen Wert darauf, dass in den Häusern alle brandschutzrechtlichen Voraussetzungen erfüllt werden. Ein wichtiger Bestandteil von Wohnqualität ist für uns darüber hinaus, dass die Aufzüge funktionieren“, so die Bürgermeisterin.

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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