Insekten

Beiträge zum Thema Insekten

Natur + Garten
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Breitflügelige Raupenfliege (Ectophasia crassipennis)

Die Larven von Raupenfliegen ernähren sich (parasitär) von Raupen. Einige Arten der Raupenfliegen ernähren sich auch von Wanzen oder Heuschrecken. Das Weibchen der Breitflügeligen Raupenfliege legt ihre Eier auf verschiedenen Wanzen ab. Die Larven bohren sich in das Wirtstier und fressen es von innen auf. Die Breitflügelige Raupenfliege kommt in warmen Regionen Europas, Nordafrikas und Asien vor. Im Norden Europas eher selten. Das Männchen (s. Bilder) erreicht eine Körpergroße von 10 mm. Das...

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  • 20.10.20
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Natur + Garten
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Geflecktflüglige Ameisenjungfer (Euroleon nostras)

Dieses libellenartige Fluginsekt mit einer Flügelspannweite bis 65 mm, gehört zur Ordnung der Netzflügler. Tagsüber nur selten zu beobachten, da nachtaktiv von Juni bis September.  Ameisenjungfer, weil die Larven, die auch Ameisenlöwen genannt werden, sich hauptsächlich von Ameisen ernähren. Die Larven bauen an geschützten Stellen im Boden einen Fangtrichter und fangen damit kleine Insekten. Bis zum Fluginsekt dauert die Entwicklung 2 Jahre.  Bilder: 20. Juli 2020, Garten

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  • 15.09.20
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Binsenjungfer (Lestes sponsa)

Die Binsenjungfer ist eine Kleinlibelle aus der Familie der Teichjungfern. Der Körper wird nur bis zu 40 mm lang, die Flügelspannweite beträgt bis zu 45 mm. Sie kommt von Mitteleuropa bis Nordasien vor. Die Flugzeit geht von Mai bis Oktober.  2016 wurde sie von Libellenforschern (Odonatologen) und vom BUND auf Grund rückläufiger Bestände zur Libelle des Jahres gekürt. Auf den Bildern ist ein Weibchen zu sehen. Bilder: 4. August 2020, Bedburg-Hau Wetering

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  • 13.08.20
Natur + Garten
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Der Käfer mit dem Brett vorm Kopf

Der Balkenschröter (Dorcus parallelipipedus) ist die einzige Art seiner Gattung in Deutschland aus der Familie der Schröter. Zu dieser Familie zählt auch der Hirschkäfer (Lucanus cervus). Die Entwicklung der Larven ähneln der des Hirschkäfers. Sie entwickeln sich in morschem Holz (Baumstümpfen) mit Vorliebe in Laubwäldern und zum fertigen Käfer dauert es bis zu 3 Jahren. Der Oberkiefer des Männchens ist sehr breit und daher der Name "Balken"schröter. Beim Weibchen ist dieser Balken sehr...

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  • 08.08.20
Natur + Garten
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"Hummeltöter" Die Breitstirnblasenkopffliege (Sicus ferrugineus)

Das Weibchen der Breitstirnblasenkopffliege legt im Flug oder auf eine sitzende Hummel ein Ei in den Hinterleib der Hummel ab; siehe dazu Bild 2. Die Larve frisst zunächst keine lebenswichtigen Organe. Wenn die Wirtshummel „ausgefressen“ ist, überwintert die Larve in der Hummel und verpuppt sich dort. Die Fliege ernährt sich von Nektar. Sie ist von Mai bis August zu beobachten. Die Fliege wird bis zu 14 mm groß. Sie kommt in Europa, Nordafrika und Asien vor, in Habitaten wo sie ihre...

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  • 01.08.20
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8 Bilder

Bienenwolf (Philanthus triangulum) ein Wolf der Bienen reisst

Der Bienenwolf aus der Familie der Grabwespen, auf Bienenduft fixiert, überwältigt Honigbienen beim Besuch von Blüten. Die Biene wird durch einen Stich betäubt und zum "Wolfsnest" abtransportiert. Die Larven ernähren sich dann von den Honigbienen. Aber auch der Bienenwolf hat Feinde. Er wird von der Goldwespe parasitiert. Die Bienenwölfe fliegen von Juni bis September. Die Verbreitung geht von Europa bis Sibirien. Das Weibchen wird bis zu 18 mm, das Männchen nur bis 10 mm groß. Eine...

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  • 31.07.20
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Rotgefleckte Raupenfliege (Eriothrix rufomaculata) Schmetterlingsraupen - Killer

Die Rotgefleckte Raupenfliege ist ein Schmetterlingsraupen - Killer. Das Weibchen legt ihre Eier an Wirtsraupen ab, meist an Eulenfalterraupen und an den Raupen des Rispengraszünslers. Bereits nach wenigen Minuten schlüpfen aus den Eiern die Larven, die sich in die Wirtsraupe bohren. Sie lassen die Raupe zunächst leben und erst kurz vor ihrer Verpuppung töten sie den Wirt. Die Fliege trifft man in offenen Graslandschaften, sie ernährt sich von Blütenpollen und Nektar.  Die Raupenfliege...

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  • 23.07.20
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Vierbindiger Schmalbock (Leptura quadrifasciata)

Diesen Käfer findet man überwiegend auf Doldenblütler z. B. Wiesenbärenklau, er ernährt sich von Pollen und Blütenteilen. Er kommt in fast ganz Europa vor, nach Osten über den Kaukasus hinaus, sogar in Sibieren. Der Vierbindige Schmalbock bevorzugt feuchte Wälder und ist im Gebirge häufiger anzutreffen als im Flachland. Er wird bis zu 19 mm groß; fliegt von Juni bis August. Die Larven des Käfers ernähren sich von Totholz verschiedener Laubbäume. Sein wespenähnliches Aussehen dient als...

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  • 20.07.20
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Rötlichgelbe Grasbüscheleule (Apamea sublustris)

Ein Nachtfalter aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Der Falter wird auch Sumpfwiesen-Graswurzeleule genannt. Er erreicht eine imposannte Flügelspannweite bis zu 50 mm. Die Grasbüscheleule kommt in ganz Europa und Kleinasien vor. Die nachtaktiven Falter, er hält sich gerne an Lichtquellen auf, fliegt von Mai bis September und lebt überwiegend in feuchteren Gebieten. Die Raupen ernähren sich von Wurzeln verschiedener Gräser, überwintern in Grassoden und verpuppen sich im...

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  • 24.06.20
Natur + Garten
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Johannisbeer-Glasflügler (Synanthedon tipuliformis)

Der Johannisbeer-Glasflügler ist ein Schmetterling, der nicht flächendeckend sondern nur lokal auftritt, also eher selten zu beobachten ist. Sehr schwer zu fotografieren, weil er bei Annäherung sofort die Flucht ergreift. Die genaue Bestimmung bereitete mir große „Kopfschmerzen“. Klar war, es ist ein Schmetterling aus der Familie der Glasflügler (Sesiidae). Innerhalb dieser Familie gibt es noch weitere fünf, die so schwer zu unterscheiden sind, dass ich einen Spezialisten zurate ziehen...

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  • 16.06.20
Natur + Garten
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Glanzkäfer (Nitidula rufipes), der mit den blassen Füßen

Über diesen kleinen Glanzkäfer ist sehr wenig bekannt, es gibt so gut wie keine dt. Literatur über ihn. Seine Größe beträgt nur 2 mm, nur selten darüber hinaus. Er hat keinen deutschen Namen, er gehört zu der Familie der Glanzkäfer (Nitidulidae). In einem alten Buch fand ich „Nitidula rufipes Rothfüsiger Kleinaaskäfer glänzend mit blassen Füssen“. Aas bezieht sich dabei auf die Larven, die von Aas leben sollen. Der Käfer selbst soll sich von Pflanzensäften ernähren. Den gleichen Hinweis fand...

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  • 08.06.20
  • 1
Natur + Garten
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Labyrinthspinne (Agelena labyrinthica)

Die Labyrinthspinne gehört zu den Trichterspinnen die auf extensiv genutzten Grünlandflächen, Brachen und Wegrändern zu finden ist. Sie baut rin dicht gewebtes Trichternetz das bis zu 50 cm Durchmesser erreichen kann. Eher ungewöhnlich ist, dass nach der Paarung im Juli, ja sogar nach der Eiablage das Männchen noch einige Zeit mit dem Weibchen zusammen lebt. Im Spätsommer baut das Weibchen  das Trichternetz zu einem Kokon um. In diesem Kokon legt sie Eier und die Jungspinnen überwindern dort....

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  • 15.05.20
  • 3
Natur + Garten
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Schillerwanze/Dunkler Dickwanst (Eysarcoris venustissimus)

Die kleine Schillerwanze auch Dunkler Dickwanst genannt wird max. nur 6,5 mm groß. Sie besitzt ein sehr großes Farbspektrum von silbrig-grau über grün-violett bis kupfrig glänzend. Die Schillerwanze gehört zu der Familie der Baumwanzen, obwohl sie eher nicht auf Bäumen lebt. Die erwachsenen Wanzen, wie auch ihre Larven saugen an Blüten der Taubnessel und des Ziests. Die Wanzen überwintern im Bodenstreu und man findet sie fast ganzjährig. Ihr Lebensraum sind feuchte Wälder und Wiesen,...

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  • 10.05.20
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Langhornmotte (Nematopogon swammerdamella)

Langhornmotten (Adelidae) sind eine Familie der Schmetterlinge. Die Nematopogon swammerdamella (ohne deutschen Namen) ist eine der größten heimischen Langhornmotten mit einer Flügelspannweite vo 17 bis 22 mm. Die Fühler (Hörner) sind beim Männchen dreimal so lang, beim Weibchen etwa zweimal so lang wie der Körper. Swammerdamella kommt in fast ganz Europa vor. Die Larven ernähren sich von totem Laub aber auch von grünen krautigen Pflanzen. Die Falter schlüpfen Ende April bis Juni. Der Falter ist...

  • Bedburg-Hau
  • 04.05.20
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Eichenwanze (Harpocera thoracica)

Die Eichenwanze gehört zur Familie der Weichwanzen, die auch Blindwanzen genannt werden. Weltweit zählen zu der Familie rd. 20.000 Arten. Die Eichenwanze kommt in ganz Europa vor, außer in Skandinavien; in Europa rd. 1.200 Arten. Sie lebt überwiegend in Laubwäldern. Die kleine Wanze, sie wird nur bis zu 8 mm groß, lebt auf Eichen und ernährt sich von Knospen, Blüten und Pollen aber auch von Blattläusen. Die Eier werden am Ende des Sommers abgelegt die dann überwintern. Vom Ei, bis zur Larve...

  • Bedburg-Hau
  • 30.04.20
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Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus)

Der Faulbaum-Bläuling, auch Holly Blue ist ein Tagfalter, Familie der Bläulinge. Der Falter fliegt in zwei Generationen von April bis September. Die Flügelspannweite beträgt max. 30 mm. Der Faulbaum-Bläuling ist ein Laubwaldbewohner, kommt jedoch auch in Gärten vor. Verbreitet ist er in ganz Europa und Nordwestafrika. Die Raupen ernähren sich jedoch nicht nur vom Faulbaum (Frangula), sondern fressen z. B. auch die Blätter von Beerensträuchern, Wicken, Äpfeln, Eichen u.vm. Die Puppe...

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  • 29.03.20
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Natur + Garten

Bedburg-Hau: Kreisverkehr wird insektenfreundlich gestaltet

Der neue Kreisverkehr im Gemeindezentrum Bedburg-Hau wird insektenfreundlich gestaltet. Eine erfreuliche Nachricht und ebenso erfreulich, dass für die Gemeinde keine Kosten für die Anpflanzung und auch für die Pflege entstehen. Fabian Friedrichsen aus Schneppenbaum, Garten- und Landschaftsbau, wird demnächst dort insektenfreundliche Anpflanzungen vornehmen. Von dieser Stelle aus einen herzlichen Dank an Herrn Friedrichsen. Vorbildlich und nachahmenswert!

  • Bedburg-Hau
  • 11.11.19
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Strauchzirpe - Zikade (Fieberiella floriiseptentrionalis)

In Deutschland kommen zwei Strauchzirpenarten vor, die sog. Südliche und die Gemeine. Letztere ist in unserer Region anzutreffen, wobei man sie nur mikroskopisch von der Südlichen unterscheiden kann. Die kleinen Zikaden werden nur 6 bis 7,5 mm groß. Meist findet man sie, wie der Name auch besagt, an Sträuchern, hier am Johannisbeerstrauch. Man findet sie von Mai bis Oktober. Auf dem vorletzten Bild, von li. n. re., ist eine Blattwanzenlarve, eine Strauchzirpe und eine Strauchzirpenlarve zu...

  • Bedburg-Hau
  • 03.11.19
  • 2
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Insekten über den Winter helfen

Gerade in diesen Tagen sieht man es: Die Gärten werden „winterfest“ gemacht. Alles was so rumliegt, kein Blatt darf auf dem Rasen liegen bleiben, Stauden und Hecken zurückgeschnitten, verdorrtes und welkes abgeschnitten, und alles ab in die Tonne. Kein Holz- kein Laubhaufen, kein Kompost, keine wilde Ecke – Ordnung muss sein – das Vogelfutterhaus schon mal herausgeputzt – für die armen Vögel. Wer denkt da schon an die Insekten, die als Ei, als Puppe, Larve oder als erwachsenes Tierchen, bereits...

  • Bedburg-Hau
  • 20.10.19
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Natur + Garten
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Rote Samtmilbe (Trombidium holosericeum)

Die Rote Samtmilbe (Red Velvet Mite) ist ein nützliches Tierchen. Das kleine Tierchen, max. 4 mm, sorgt in der Gemeinschaft der Bodengliederfüßer für die Aufspaltung des Bodens und sorgt somit für den Erhalt der Bodenstruktur. Sie ernährt sich von anderen kleinen Insekten (siehe Bild 1 kleine Fliege), Pilzen und Bakterien, aber auch von Eiern und Larven der Blattläuse. Auch wenn sie mal in Massen auftritt, überstehen die befallenen Pflanzen dies problemlos. Bilder: Garten, Sep. 2019

  • Bedburg-Hau
  • 10.10.19
  • 3
Natur + Garten
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Raupenfliege Phasia pusilla

Obwohl Phasia pusilla (ohne deutschen Namen) zu den kleinsten heimischen Raupenfliegen (Tachinidae) gehört, sie wird nur 4 mm groß, ist sie wie fast alle Raupenfliegen eine sehr nützliche Art. Die Larven der Phasia pusilla leben parasitär von Boden/Erd- und Blumenwanzen. Andere Raupenfliegen sind bei der biologischen Schädlingsbekämpfung von großer Bedeutung z. B. beim Kleinen Frostspanner und Schwammspinner. Einige haben sich auf Schadkäfer spezialisiert. Die Fliege ernährt sich von Pollen,...

  • Bedburg-Hau
  • 30.09.19
Natur + Garten
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Begegnung

Begegnung auf einem Johannisbeerblatt. Eine Larve der Grünen Stinkwanze (Palomena prasina) mit einer Zikade- Strauchzirpe (Fieberiella septentrionalis) und Zikaden-Nymphe (Fieberiella spec.) nicht näher zu bestimmen, vermutl. Strauchzirpe. Garten, 27. Sep. 2019.

  • Bedburg-Hau
  • 27.09.19
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Natur + Garten
Weibchen
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Dungwaffenfliege (Sargus bipunctatus)

Der Name „Waffenfliege“ lässt vermuten, dass sie irgendeine spezielle Waffe für die Beutejagd oder zur Verteidigung besitzen. Doch sie besitzen keine Waffen, sondern der Name soll der Färbung abgeleitet sein, die an alte Uniformen erinnert. Die Dungwaffenfliege findet man von August bis November und sie ernährt sich von Honigtau, Nektar und Pflanzensäfte. Sie wird bis zu 13 mm groß. Das Weibchen unterscheidet sich durch das erste Segment, durch die Rotfärbung. Die Larven entwickeln sich in...

  • Bedburg-Hau
  • 09.09.19
  • 1
Natur + Garten
9 Bilder

Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus)

Die Hainschwebfliege, auch Wander- oder Winterschwebfliege genannt kommt in ganz Europa, Asien und Nordamerika vor. Bei uns zählt sie zu den häufigsten Schwebfliegenarten, sie fliegt von März bis Oktober, wobei die Weibchen auch in milden Wintern zu beobachten sind, ansonsten überwintern sie in Südeuropa und zählen damit zu den Wanderinsekten. Die Hainschwebfliege ist ein sehr nützliches Insekt, gehört zu den fleißigsten Bestäbern und die Larven ernähren sich von Blattläusen. Bilder: Garten,...

  • Bedburg-Hau
  • 30.08.19
  • 2
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