Stadtgeschichte

Beiträge zum Thema Stadtgeschichte

Reisen + Entdecken
Eine Fotoalbenseite zeigt Eindrücke von den Fronleichnamsprozessionen. Fotos: Stadt Wetter (Ruhr)
Elisabeth Schmitz zeigt Kreis- und Stadtarchivarin Stephanie Pätzold und Prof. Dr. Gerhard Sollbach eines der reich bebilderten Fotoalben.
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Historische Aufnahmen
Geschichte in Bildern: Bilderreiche Fotoalben für das Stadtarchiv Wetter

„Ich kenne das Gebäude von Kindheit an, wir haben hier früher mit der ganzen Familie geturnt“, erzählt Elisabeth Schmitz beim Besuch im Kreis- und Stadtarchiv an der Theodor Heuss-Straße, das früher eine Turnhalle war. Doch um Sport geht es dieses Mal nicht: Elisabeth Schmitz ist mit Geschenken gekommen – sie übergab mehrere reich bebilderte Fotoalben und Ordner zur früheren Volksschule an der Königstraße an Stadtarchivarin Stephanie Pätzold. Den Kontakt zwischen Elisabeth Schmitz und dem...

  • Wetter (Ruhr)
  • 16.10.21
Blaulicht
Die alte einklassige evangelische Dorfschule in Esborn.
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Schule vor 200 Jahren
200 Kinder in einer Klasse: Kuh- und Schweinestall war wichtiger als neue Schule

Von Dr. Gerhard E. Sollbach Akute Schulraumnot herrschte vor 200 Jahren in dem ausgedehnten (evangelischen) Schulbezirk Esborn, zu dem auch Albringhausen gehörte. Die alte einklassige Dorfschule war nämlich viel zu klein geworden für die auf 200 angewachsene Zahl der schulpflichtigen Kinder. Daher hatte der zuständige Landrat in Hagen den Bau einer zweiten (einklassigen) Schule in dem Schulbezirk und die Anstellung eines Lehrers dort angeordnet. Doch dagegen sträubte sich der Schulvorstand,...

  • Hagen
  • 27.06.21
  • 1
Kultur
Die Heiderose wurde im Jahre 1896 mit der Begründung als Gesangverein ins Leben gerufen, die Geselligkeit und die kameradschaftliche Unterhaltung zu fördern und die patriotischen Gefühle durch Übung des Gesanges von Volks- und Vaterlandsliedern zu heben. Diesem Vorsatz wurde dann auch in ausreichendem Maße nachgekommen. In diesem Jahr feiert der Verein sein 125-jähriges Bestehen.
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125 Jähriges Jubiläum der Heiderose
Aus dem Werden und Leben des MGV Heiderose: Von fliegenden Zelten, schweren Kriegszeiten und dem Weg zum Meisterchor

Die Heiderose feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. Zeit einmal auf die Geschichte und ihre Besonderheiten zurückzublicken. Die Heiderose wurde im Jahre 1896 mit der Begründung als Gesangverein ins Leben gerufen, die Geselligkeit und die kameradschaftliche Unterhaltung zu fördern und die patriotischen Gefühle durch Übung des Gesanges von Volks- und Vaterlandsliedern zu heben. Diesem Vorsatz wurde dann in ausreichendem Maße nachgekommen. Auch Feste von damals blieben lange in...

  • Hagen
  • 26.06.21
Reisen + Entdecken
Das erste Arbeitstreffen für die Hagener Denkmaltopographie fand auf dem denkmalgeschützten Buschey-Friedhof statt (v.l.n.r.): Dr. Michael Huyer (LWL), Mirjam Kötter M.A. (Stadt Hagen), Dr. Roland Feitenhansl (Stadt Hagen), Dr. Heinrich Otten (LWL).

Baukulturelle Erbe Hagens
Denkmallandschaft in Hagen wird erkundet: Experte nimmt Arbeiten an Überblicksband auf

Erstmals wird das baukulturelle Erbe Hagens von den Anfängen bis zur Moderne komplett erfasst und dokumentiert. Gemeinsam gaben der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Stadt Hagen den Start der Arbeiten an einem neuen Band in der Reihe "Denkmäler in Westfalen" bekannt. Die Denkmaltopographie für die Stadt Hagen wird einen Katalog aller bekannten Baudenkmäler im Stadtgebiet und übergreifende Beiträge zur Hagener Denkmallandschaft umfassen. "Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Hagen...

  • Hagen
  • 23.05.21
LK-Gemeinschaft
Die untere Hauptstraße in Volmarstein in den 50er Jahren. Foto: Stadtarchiv Wetter
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Erste Straßenpflasterung
Bürger finanzierten vor 200 Jahren die ersten Pflasterungen in Volmarstein

Vor 200 Jahren begann man in der damaligen Gemeinde Volmarstein erstmals mit der Pflasterung von Straßen. Das geht aus einer Akte im Bestand Volmarstein im Stadtarchiv Wetter hervor. Von Gerhard E. Sollbach Bis dahin waren sämtliche Straßen auch in Volmarstein reine Erdwege. Doch wollte man keineswegs alle Straßen im Ort pflastern. Lediglich die heutige Hauptstraße im Dorf sollte eine Pflasterdecke erhalten, doch auch die nicht auf ihrer ganzen Länge, sondern nur in dem unteren, steilen...

  • Hagen
  • 15.05.21
LK-Gemeinschaft
Die Münzwaage aus dem Nachlass des Handelshauses der Familie Post enthält Gewichte, die verschiedenen Goldmünzen wie Ducat und Pistole entsprechen.

Hagener Objekte
Münzwaage aus dem Handelshaus Post: Aus dem Buch "Hagener Stücke - 111 Objekte aus dem Stadtmuseum"

Aus dem Buch "Hagener Stücke - 111 Objekte aus dem Stadtmuseum" präsentiert der Fachdienst Wissenschaft, Museen und Archive der Stadt Hagen eine Münzwaage aus dem Handelshaus von Johann Dietrich Post. Münzwaagen gehörten im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit zur notwendigen Ausstattung von Kaufleuten auf der Reise und im Kontor, einer Handelsniederlassung im Ausland. Mit ihnen wurden die unterschiedlichen Goldmünzen der Staaten des "Alten Reiches" geprüft. Aufgrund der geeichten Gewichte...

  • Hagen
  • 14.03.21
Ratgeber
Die Medaille zum „Notopfer der Stadt Hagen“ wurde im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege in Hagen herausgegeben.

111 Objekte aus dem Stadtmuseum“
Hagen 1949: Vergoldete Medaille zum „Notopfer der Stadt Hagen“ geht auf Lüdenscheider Notpfennig zurück

Aus dem Buch „Hagener Stücke – 111 Objekte aus dem Stadtmuseum“ präsentiert der Fachdienst Wissenschaft, Museen und Archive der Stadt Hagen eine vergoldete Medaille zum „Notopfer der Stadt Hagen“ aus dem Jahr 1949, die auf den Lüdenscheider „Notpfennig“ zurückgeht. Die Anregung und der Entwurf zur Hagener Medaille stammen von dem in Hagen geborenen Willi Gauchel. Nach seiner Ausbildung als Bautechniker sowie Bühnenbildner am Theater Hagen lebte er als freier Grafiker und Maler in Lüdenscheid....

  • Hagen
  • 05.03.21
LK-Gemeinschaft
Die bei dem Luftangriff am 28. Februar 1945 stark beschäftigte Fuhrparkbrücke in Hagen, fotografisch aufgenommen im Sommer 1946 von Willy Lehmacher. Erst im Jahre 1959 konnte an dieser Stelle eine neue Brücke eingeweiht werden.

Am 28. Februar 1945 fielen die Bomben
Schicksalsschwerer Tag: Heimatblätter erinnerten im Februar an den Luftangriff auf Hagen

Die Hohenlimburger Heimatblätter widmeten sich in ihrer Februarausgabe mit einem schicksalsschweren Tag in der Stadtgeschichte Hagens: Der 28. Februar 1944. Es geht um ein Geschehen in der Endphase des Zweiten Weltkriegs. Die letzten Monate und Wochen des Kriegs waren die verlustreichsten im gesamten Kriegsverlauf. Der Vormarsch der alliierten Truppen, die seit Oktober 1944 im Westen und Osten bereits auf deutschem Reichsgebiet kämpften, konnte nach der gescheiterten „Ardennenoffensive“ durch...

  • Hagen
  • 28.02.21
LK-Gemeinschaft
Das Mosaik des Politikers Eugen Richter wurde 1882 angefertigt und befand sich ab 1911 im Eingang des nach ihm benannten Turms oberhalb des Stadtteils Wehringhausen.

Aus dem Buch "Hagener Stücke "
111 Objekte aus dem Stadtmuseum Hagen präsentiert: Das Mosaik des Eugen Richter

Aus dem Buch "Hagener Stücke - 111 Objekte aus dem Stadtmuseum" präsentiert der Fachdienst Wissenschaft, Museen und Archive der Stadt Hagen ein Mosaik des Politikers Eugen Richter aus dem Jahr 1882. Der Jurist Eugen Richter war einer der ersten Berufspolitiker. Von 1874 bis 1906 vertrat der Abgeordnete der Deutschen Fortschrittspartei den Wahlkreis Hagen-Schwelm im Reichstag. Zu den politischen Gegnern Richters zählte unter anderem der Reichskanzler Otto von Bismarck. In seinem Wahlkreis war...

  • Hagen
  • 14.02.21
LK-Gemeinschaft
. OB und Therese Genz: Oberbürgermeister Erik O. Schulz besucht Therese Genz (Mitte) und ihren Mann Dr. Bernhard Genz (rechts) 2018 anlässlich ihres 90. Geburtstages.
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275 Jahre Hagen
Als Hagen zur Großstadt wurde: Ein Rückblick im Stadtjubiläumsjahr

„275 Jahre Hagen sind ein toller Anlass, um auf besondere Ereignisse, die unsere Stadtgeschichte geprägt haben, aufmerksam zu machen – und dazu gehört auch der Tag, an dem Hagen zur Großstadt wurde“, erklärt Oberbürgermeister Erik O. Schulz im Rahmen des 275. Stadtjubiläums. Denn fast auf den Tag genau vor 93 Jahren wurde Hagens 100.000ste Einwohnerin Therese Katharina Floren geboren. 1928 fieberte die ganze Stadt der Geburt der 100.000sten Einwohnerin oder des 100.000sten Einwohners entgegen....

  • Hagen
  • 13.02.21
LK-Gemeinschaft
Die Porzellantasse zeigt eine Stadtansicht von Hagen um 1850. Foto:

Historische Objekte
"Hagener Stücke": Historische Tasse mit Panorama der Stadt zeigt Hagen um 1850

Aus dem Buch "Hagener Stücke - 111 Objekte aus dem Stadtmuseum" präsentiert der Fachdienst Wissenschaft, Museen und Archive der Stadt Hagen eine Porzellantasse mit einer Vedute, einer wirklichkeitsgetreuen Darstellung von beispielsweise Städten oder Landschaften, welche die Stadt Hagen um 1850 zeigt. Die Hälfte der Tassenfläche zeigt ein farbig ausgemaltes Panorama der Stadt Hagen. Das Motiv erstreckt sich von den Doppeltürmen der 1829 eingeweihten katholischen Kirche St. Marien bis zur...

  • Hagen
  • 29.01.21
Kultur
Aus dem Buch „Hagener Stücke – 111 Objekte aus dem Stadtmuseum“ präsentiert der Fachdienst Wissenschaft, Museen und Archive der Stadt Hagen einige spannende Objekte. Den Anfang macht das Firmenschild der Fabrik für Eisenbahnbedarf Johann Caspar Harkort aus dem Jahr 1859.
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Aus dem Stadtmuseum
„111 Hagener Stücke“: Die Harkortsche Fabrik für Eisenbahnbedarf und ihr Firmenschild

Aus dem Buch „Hagener Stücke – 111 Objekte aus dem Stadtmuseum“ präsentiert der Fachdienst Wissenschaft, Museen und Archive der Stadt Hagen einige spannende Objekte. Den Anfang macht das Firmenschild der Fabrik für Eisenbahnbedarf Johann Caspar Harkort aus dem Jahr 1859. Nach 1800 gründete Johann Caspar IV. Harkort in Blickweite des Familienguts Harkorten eine Produktionsstätte für Eisen- und Metallwaren. Nach seinem Tod 1818 baute der älteste Sohn Johann Caspar V. den Betrieb nach...

  • Hagen
  • 07.01.21
LK-Gemeinschaft
Aufnahme von (Hagen-)Holthausen aus den 1950-er Jahren.

In Boele ging das Licht an
Öllampen hatten ausgedient: Erste öffentliche Straßenbeleuchtung in (Hagen-)Holthausen vor 110 Jahren

Vor 110 Jahren ging in Holthausen im damaligen Amt Boele das Licht an. Die Gemeinde wurde nämlich von dem 1906 gegründeten Kommunalen Elektrizitätswerk Mark in Hagen an dessen Stromnetz angeschlossen. Den Strom lieferte das 1908 an der Ruhr bei Herdecke errichtete Kraftwerk des Unternehmens. Von Gerhard E. Sollbach In den Haushalten in Holthausen, die sich zu einem Stromanschluss entschlossen hatten, konnten die bisher als Beleuchtung dienenden Öllampen nunmehr weggestellt werden. Der Anschluss...

  • Hagen
  • 29.08.20
LK-Gemeinschaft
Die 1826-1829 erbaute zweitürmige katholische Pfarrkirche St. Marien in Hagen. Sie wurde 1895 durch einen Neubau ersetzt.
2 Bilder

Kirmes war dem Pfarrer ein Dorn im Auge
Ohne Gesang und Gebet: Die vergessene Große Fronleichnamsprozession von Hagen nach Boele

Kaum bekannt ist heute die frühere alljährliche Große Fronleichnamsprozession von Hagen (Innenstadt), wo die Katholiken eine Minderheit waren, nach Boele mit einer früher fast rein katholischen Bevölkerung. An der Prozession nahmen jeweils Tausende von katholischen Gläubigen nicht nur aus Hagen, sondern auch aus den umliegenden und später nach Hagen eingemeindeten Landgemeinden teil. Nach Angaben des Amtmanns von Boele waren es 1908 zwischen 4.000 und 5.000 Personen. Von Gerhard E. Sollbach...

  • Hagen
  • 07.06.20
Blaulicht
Schnittpunkt von Stennertbrücke, Mühlenbergstraße (re.) und Iserlohner Straße, in alten Zeiten Standort der “Gastwirtschaft zum Möller-Denkmal von W. Rademacher”.

Erinnerung an William Boeing
Vom historischen Wirtshaus zum US-Flugzeugpionier: Hohenlimburger Heimatblätter im Mai

Manches über unsere historischen Wirtshäuser hat die Heimatforschung schon offengelegt, doch längst nicht alles. Eine Lücke wird in der Maiausgabe der „Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn“ geschlossen. Ein weiteres Thema des neuen Heftes ist die immer wieder gern abgebildete örtliche Erinnerungstafel an den US-Flugzeugpionier mit Hohenlimburger Wurzeln William Boeing. Haus Letmathe schließlich weist eine so vielschichtige Geschichte auf, dass sich die einzige monatlich...

  • Hagen
  • 05.05.20
  • 1
LK-Gemeinschaft
Sandsteinskulptur des Nachtwächters mit seinen Attributen Horn, Stab und Hund  an dem 1927/1928 erbauten Haus Hauptstraße 54 in Herdecke .
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Ihn gab es auch in Wetter-Freiheit
Hungerlohn für den Nachtwächter: Nebenjob reichte für Kriegsinvaliden gerade so zum Überleben

Auch in Wetter-Freiheit hat es früher einen Nachtwächter gegeben. Seit wann dieser seinen nächtlichen Runden in dem Ort gemacht, sein Horn geblasen und die Stunden ausgerufen hat, ist nicht bekannt. In einem Schreiben des Rats vom 17. Mai 1801 wird der Nachtwächterdienst als ein „altes Herkommen“ bezeichnet. Nach diesem „alten Herkommen“ gab es den Nachtwächterdienst aber nicht das ganz Jahr über, sondern nur in den Wintermonaten, nämlich von dem St. Martins-Tag (11. November) bis Mitte März....

  • Hagen
  • 30.04.20
LK-Gemeinschaft
Die Volme mit einem Teil des Unterbergs, Postkartenaufnahme um 1900.

Seuche in Hagen
Zwei Drittel der Einwohner erkrankt: Seuche in Hagen vor 225 Jahren

Auch in der Vergangenheit ist Hagen immer wieder von Epidemien heimgesucht worden. So wurde während des Dreißigjährigen Kriegs das damalige Dorf Hagen in den Jahren 1635 bis 1636 von einer besonders schweren Pestepidemie heimgesucht, der nach einer zeitgenössischen Quelle 600 Menschen und damit die große Mehrheit der Bewohner zum Opfer fielen. Von Dr. Margrit Sollbach-Papeler 1795/1796 grassierte in der nunmehrigen Stadt Hagen eine Ruhrepidemie. Sie begann im Juni des Jahres 1795 und erreichte...

  • Hagen
  • 25.04.20
  • 1
LK-Gemeinschaft
In der Ruhraue bei Herdecke geweidete Kühe, Aufnahme Anfang der 1930er Jahre. 
Foto: Privatarchiv G. E. Sollbach, Herdecke
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Gefängnisstrafe für verbotenes Viehhüten
Bürger in Wetter wurden aus Not straffällig

Gerhard E. Sollbach In den Kleinstädten wie Herdecke und Wetter gab es Viehhaltung teilweise noch bis in das vorige Jahrhundert hinein. Zuletzt war es aber vorwiegend nur noch Feder- und anderes Kleinvieh wie Ziegen, Schafe und Schweine. In Herdecke zum Beispiel hielten einige wenige Familien noch in den 1930er Jahren auch Milchkühe. Diese wurden auf angepachteten Flächen des städtischen Bleichsteingeländes an der Ruhr geweidet. In der vorindustriellen Epoche diente das Halten von Milchkühen...

  • Wetter (Ruhr)
  • 18.03.20
  • 2
LK-Gemeinschaft
Heimat in neuem Design. Die Erstausgabe der Heimatblätter im Jahr 2020.
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Hohenlimburger Heimatblätter
Blau statt grau: Spannende Geschichte in neuem Design

Noch im alten Jahr legt der Heimatverein die erste Heimatblätter-Ausgabe des Jahrgangs 2020 vor. Und die bietet Überraschendes. Das beginnt schon mit der Titelseite. Das bekannte Layout hat sich geändert. Erstaunliche 30 Jahre hatte es Bestand. Ins Auge springt jetzt eine neue Grundfarbe, ein warmes Dunkelblau. Das markante Wappen mit dem Limburger Löwen bleibt, tritt nun aber deutlicher hervor: Wer das Januarheft aufschlägt, erkennt sogleich den Anlass für diese Neugestaltung: „1920-2020, 100...

  • Hagen
  • 30.01.20
LK-Gemeinschaft
Im Februar 1976 entstand dieses Foto im Bahnhof Albringhausen, das eine der letzten Dampfloks der Deutschen Bundesbahn zeigt bei einer Sonderfahrt von Essen über Wuppertal, Gevelsberg, Albringhausen nach Witten. Die Rundfahrt endete dann wieder in Essen.
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Bergbau- und Eisenbahngeschichte
Ein Bett für die Queen: Englische Königin übernachtete 1965 in Albringhausen

Wer hätte das gedacht: Der Bahnhof Albringhausen hat schon hocherrschaftlichen Besuch gehabt: Die abgeschiedene Lage der Station bot einst einen ruhigen Schlafplatz für Politiker und Gäste der früher noch verkehrenden Regierungssonderzüge, die über Nacht im weiträumig abgesperrten Bahnhof standen. Konrad Adenauer und weitere Politiker träumten im Schlafwagen eines Salonwagenzuges dem nächsten Tag entgegen. Prominentester Gast in Albringhausen war wohl 1965 die englische Königin Elisabeth, die...

  • Hagen
  • 04.01.20
  • 1
LK-Gemeinschaft
Dieses sehr idyllische Weihnachtsfoto entstand in den 1930-er Jahren am Hagener Hauptbahnhof. Aber man sollte sich nicht von der weißen Pracht blenden lassen und behaupten, früher sei alles besser gewesen. Der Historiker Dr. Gerhard E. Sollbach hat nachgeforscht und festgestellt, dass die Menschen vor 100 Jahren in Hagen ein gar nicht so schönes Weihnachtsfest feierten.
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Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte
Weihnachten vor 100 Jahren in Hagen: Kohlemangel und Alltagssorgen trübten die Festtagsfreude

In der Hagener Bevölkerung wollte Weihnachten 1919, ein Jahr nach dem Großen Krieg, der später der Erste Weltkrieg heißen sollte, keine rechte Festtagsfreude aufkommen. Das berichtete die Hagener Zeitung in ihrer Ausgabe vom 24. Dezember 1919. Selbst in den schlimmen Kriegsjahren sei das Fest nie so traurig gewesen. Von Gerhard E. Sollbach Es waren vor allem die vielen und vielfältigen Alltagsnöte und Alltagssorgen sowie die trüben Aussichten für die Zukunft, die für eine gedrückte Stimmung...

  • Hagen
  • 21.12.19
LK-Gemeinschaft
Hauptverkehrszeit in der Hohenlimburger City.
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Historische Stadtbilder
"Hohenlimburger Impressionen": Stadtanzeiger Hagen/Herdecke verlost beliebten Bildkalender

Der Kalender "Hohenlimburger Impressionen" erscheint in diesem Jahr bereits zum 25. Mal und durch Anregungen von interessierten Käufern wird er für das Jahr 2020 in veränderter Form erscheinen. Diesmal wird er keine Einzelblätter zum Abreißen mehr haben, sondern die Monate werden einfach umgeschlagen. Im vergangenen Vierteljahrhundert sind bereits 300 verschiedene Schwarz-Weiß-Fotografien abgedruckt worden. Ein Großteil stammt aus privaten Fotoalben, die den Machern zur Verfügung gestellt...

  • Hagen
  • 13.12.19
LK-Gemeinschaft
Anstatt Schaufensterleerstand zieren alte Stadtteilbilder die Schaufenster Galerie.

Galerie statt Leerstand
Historisches Hohenlimburg: Schaufenster-Ausstellung zeigt Stadtteil von früher

Aktuell steht das Ladenlokal in der Herrenstraße 1 (ehem. Kaufhaus Dierkes) leer und sucht einen neuen Mieter. Bis dieser gefunden ist, sorgt ab sofort eine neue Schaufenster-Ausstellung mit historischen Hohenlimburg-Motiven dafür, dass es sich trotzdem lohnt, im Eckbereich zwischen Freiheit- und Herrenstraße vorbeizuschauen. Auf einer Breite von rund elf Metern lassen sich verschiedenste Ansichten aus vergangenen Hohenlimburger Tagen entdecken. Die Idee hinter diesem Projekt ist, neben einer...

  • Hagen
  • 05.12.19
Reisen + Entdecken
Bildergalerie vom Gevelsberger Mondscheinbummel 2019.
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Bildergalerie vom Mondscheinbummel
Im Lichterglanz durch Gevelsberg: Projektion alter Stadtbilder war Highlight

„Da sind wir früher immer nach der Schule hingegangen“, erinnerten sich die älteren Besucher, die während des Mondscheinbummels vor einem Schaufenster hängen geblieben sind. Denn auf einer Leinwand wurden alte Stadtbilder aus Gevelsberg projiziert. Alte Pommesbuden, die befahrbare Mittelstraße und Stadtpanoramen waren dort zu sehen und ließen die Besucher in Erinnerungen schwelgen. Aber nicht nur dort versammelten sich die Leute, mit Glühwein oder Bratwurst auf der Hand, sondern überall in der...

  • Hagen
  • 30.11.19
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