Veranstaltung zum jüdischen Leben im Bürgerhaus Langenberg
Bündnis setzt sich gegen Antisemitismus ein

Das Bündnis "Aktiv gegen Antisemitismus" lädt am 9. November ins Historische Bürgerhaus Langenberg ein, wo jüdisches Leben in Deutschland von mehreren Seiten beleuchtet wird.
  • Das Bündnis "Aktiv gegen Antisemitismus" lädt am 9. November ins Historische Bürgerhaus Langenberg ein, wo jüdisches Leben in Deutschland von mehreren Seiten beleuchtet wird.
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Von Ulrich Bangert

Das Bündnis „Aktiv gegen Antisemitismus“, das ein klares Zeichen gegen Ausgrenzung und für Menschenwürde setzt, lädt zu einer besonderen Veranstaltung am 9. November ein.
Vor gut einem Jahr wurde das inzwischen breit aufgestellte Bündnis ins Leben gerufen. Ziel des Zusammenschlusses ist es, die Velberter für das Thema zu sensibilisieren, mit Menschen jüdischen Glaubens in Kontakt zu kommen und die Erinnerung, das derzeitige Handeln und die gemeinsame Zukunft im Blick zu behalten. Initiator war der Pastoralreferent Gisbert Punsmann von der katholischen Kirchengemeinde Sankt Michael und Sankt Paulus. Die Evangelische Kirchengemeinde Dalbecksbaum schloss sich an. „Antisemitismus nimmt zu, das ist empörend und ein gesellschaftlicher Eklat, den man nicht hinnehmen kann. Das Judentum gehört zu Deutschland“, so Pfarrerin Andrea Kupatz, die von der Vielfalt des Bündnisses begeistert ist, dem verschiedene Religionsgemeinschaften, Schulen, das Jugendparlament, das Bürgermeisterbüro und der Integrationsbeauftragte der Stadt Velbert angehören. Das ist Ivo Simic, und er ist stolz darauf, dass der Stadtrat eine Resolution einstimmig verabschiedet hat, in der es heißt, dass es in Velbert keine Toleranz für Rassismus gibt. Eine erste große Veranstaltung in der Velberter Innenstadt im Mai konnte wegen Corona nicht stattfinden.
„Wir müssen ein Zeichen setzen, dass es uns gibt“, brennt es Susanne Susok vom Bürgermeisterbüro unter den Nägeln. Das Bündnis „Aktiv gegen Antisemitismus“ lädt auf den Tag 82 Jahre nach der Reichspogromnacht zu einer besonderen Veranstaltung ein. Unter dem Titel „Erinnerung! an gestern – Mut!ig sein heute – Verantwortung! für morgen“ wird das Thema auf drei Ebenen beleuchtet: „Gedenken an die Menschen, die unter dem Naziregime litten, die aktuelle Situation heute und wir blicken in die Zukunft“, umreißt die Integrationsbeauftragte Helena Latz das Programm. Michael Rubinstein, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, hält einen Vortrag über das aktuelle jüdische Leben in Deutschland. Lili Sommerfeld umrahmt das Programm musikalisch. Außerdem nimmt die Sängerin mit israelischen Wurzeln an einer Talk-Runde mit Velberter Schülern teil. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist für den Besuch der kostenlosen Veranstaltung am 9. November um 19 Uhr im Bürgerhaus Langenberg eine vorherige schriftliche Anmeldung per E-Mail, unter Angabe des vollständigen Namens, der Adresse und Telefonnummer an „aktiv-gegen-antisemitismus@velbert.de“ erforderlich. Die Gäste erhalten eine personalisierte Eintrittskarte mit Sitzplatznummer und Informationen zu den aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen. Wer wegen des durch Corona begrenzten Kontingents keine Karte erhält, kann die Veranstaltung über den städtischen YouTube-Kanal live verfolgen.

Autor:

Lokalkompass Niederberg aus Velbert

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