"Tiefflieger" auf der Nevigeser Straße erwartet hohe Strafe

Foto: Polizei

Trauriger Spitzenreiter bei einer Geschwindigkeitsmessung der Polizei in Velbert war ein Audi-Fahrer, der in der 50-Zone mit Tempo 110 gemessen wurde. Das teilt die Polizei mit.

Am Mittwochabend, in der Zeit zwischen 19.45 Uhr und 21.15 Uhr, führten Einsatzkräfte vom Verkehrsdienst der Kreispolizei gezielte Geschwindigkeitskontrollen
mit Lasermesstechnik auf der Nevigeser Straße durch. Insgesamt wurden dabei 11 Fahrzeugführer gemessen, die sich nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h hielten. Bei vier Fahrzeugführern lagen die Geschwindigkeitsüberschreitungen noch in einem Bereich, der eine sofortige Ahndung der Verstöße mit einem Verwarnungsgeld an Ort und Stelle ermöglichte. In sieben Fällen waren die Raser jedoch so schnell unterwegs, dass Anzeigen gefertigt werden mussten, die hohe Bußgelder, Punkte in Flensburg und sogar Fahrverbote zur Folge haben werden.

Auf den Audi-Fahrer kommen 280 Euro Geldbuße, vier Punkte und zwei Monate Fahrverbot zu. Mit 87 und 88 km/h ebenfalls unverantwortlich schnell, waren auch zwei 27-jährige Velberter unterwegs. Den Audi-Fahrer mit 87 km/h erwarten 160 Euro Geldbuße, drei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Gleiches gilt im Grundsatz auch für den BMW-Fahrer mit 88 km/h. Allerdings mussten die kontrollierenden Beamten feststellen, dass sich dieser junge Fahrer noch in der Führerschein-Probezeit befindet, was in der Regel zusätzlich eine teure Nachschulung und eine Probezeitverlängerung nach sich zieht. Da der offenbar notorische Raser aber nach eigenen Angaben erst im Jahr 2012 beide Maßnahmen bereits wegen einem ähnlichen Geschwindigkeitsverstoß erlebte, bleibt abzuwarten, wie die zuständige Führerscheinbehörde in Mettmann in
diesem wiederholten Fall entscheiden wird. Die verbleibenden vier Fahrzeugführer verschiedener Fahrzeuge, die wegen ihrer Geschwindigkeitsverstöße ebenfalls angezeigt wurden, werden wohl ohne Fahrverbote auskommen. Bemerkenswert hier nur noch, dass sich unter diesen vier Fahrzeugen auch ein mit Fahrgästen besetzter Linienbus befand, der mit 71 km/h ebenfalls deutlich zu schnell unterwegs war.
80 Euro Geldbuße und ein Punkt in Flensburg erwarten den eiligen Berufskraftfahrer.

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